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Sonderheft der mda erschienen – Innovative Methoden der Wahl- und Einstellungsforschung

Kürzlich ist das Sonderheft der Zeitschrift „methoden – daten – analysen: Zeitschrift für Empirische Sozialforschung“ erschienen, Thema sind „Innovative Methoden der Wahl- und Einstellungsforschung“. Gemeinsam mit Kai Arzheimer, Ulrich Rosar und Sigrid Roßteutscher habe ich dieses Sonderheft herausgeben. Heft 2 des 6. Jahrgangs ist hier online verfügbar.

Teil des Hefts ist auch dieser Beitrag von Johannes N. Blumenberg und mir:

Thorsten Faas, Johannes N. Blumenberg: Die Vermessung der Dynamik: Eine rollierende Panelstudie im Vorfeld der baden-württembergischen Landtagswahl 2011, in: methoden – daten – analysen: Zeitschrift für Empirische Sozialforschung, 6, 2012, S. 157–183.

Und noch eine Publikation… Piraten!

Wo wir gerade bei neuen Publikationen sind… hier ist noch eine: Zusammen mit Jack Sparrow Marc Debus habe ich nochmals einen Beitrag zur programmatischen Positionierung der Piraten im deutschen Parteiensystem verfasst. Ja, sie haben durchaus eine Lücke entdeckt für sich:

  • Marc Debus, Thorsten Faas: Die Piratenpartei in der ideologisch-programmatischen Parteienkonstellation Deutschlands: Das Füllen einer Lücke? In: Oskar Niedermayer (Hrsg.): Die Piratenpartei, Wiesbaden: Springer VS, S. 189–212

Neue Publikation zu sozialen Hintergründen der Wahlbeteiligung

Nicht nur ein neuer Job in Mainz, nein. Auch eine neue Publikation zum Thema „Wahlbeteiligung“ und ihren individuellen und kontextuellen Hintergründen, analysiert am Beispiel von 28 hessischen Kommunen. Wieder einmal zeigt sich: Es gibt sie natürlich (und in erheblichem Maße), diese sozialen Hintergründe. In Städten und Gemeinden in sozial prekärer Lage ist die Wahlbeteiligung erheblich niedriger als andernorts…

  • Thorsten Faas: Wahlbeteiligung, in: Jan W. van Deth, Markus Tausendpfund (Hrsg.): Politik im Kontext: Individuelle und kontextuelle Determinanten politischer Orientierungen, Wiesbaden: Springer VS: S. 413–440

Miniature Campaigns in Comparisons: TV-Duelle 2002 – 2009

Die Publikationsmaschine zur Bundestagswahl 2009 läuft auf Hochtouren. Soeben ist auch das einschlägige Sonderheft von German Politics erschienen. Dafür haben auch Jürgen Maier und ich einen Beitrag verfasst – ausnahmsweise zu TV-Duellen. Wir nehmen darin die Duelle, die seit 2002 in Deutschland auf Bundesebene stattgefunden haben, genauer unter die Lupe.

Jürgen Maier, Thorsten Faas: ‘Miniature Campaigns’ in Comparison: The German Televised Debates, 2002–09, in: German Politics, 20, 2011, S. 75–91.

BTW 2009: Zwischen Langeweile und Extremen

Soeben ist eine weitere Publikation zur Bundestagswahl 2009 erschienen: Zwischen Langeweile und Extremen: Die Bundestagswahl 2009. Worum geht es? „Trotz langweiligen Wahlkampfs und eines erwarteten Ergebnisses war die Bundestagswahl 2009 eine Wahl der Extreme. Basierend auf den wissenschaftlichen Umfragen der Deutschen Wahlstudie bietet der Band eine umfassende Analyse dieser Wahl.“ Jürgen Maier und ich haben darin – zur Abwechslung – einen Beitrag über TV-Duelle geschrieben.

Neue Publikation: Politische Internetnutzung 2005 und 2009

Ich habe ja schon desöfteren gesagt, dass wir schon mehrere Wahlkämpfe im Vorfeld von Bundestagswahlen erlebt haben, bei denen das Internet wirklich zum ersten Mal entscheidend war. Danach hat sich bislang immer eine gewisse Ernüchterung eingestellt. Julia Partheymüller und ich liefern jetzt zu dieser Behauptung ein wenig empirische Evidenz:

Thorsten Faas, Julia Partheymüller: Aber jetzt?! Politische Internetnutzung in den Bundestagswahlkämpfen 2005 und 2009, in: Eva Johanna Schweitzer, Steffen Albrecht (Hrsg.): Das Internet im Wahlkampf: Analysen zur Bundestagswahl 2009, VS 2011, S. 119–135

#bwduell: Studie zum TV-Duell Mappus – Schmid

In guter Tradition haben wir gestern wieder eine kleine Studie anlässlich des Fernsehduells Mappus-Schmid an der Uni Mannheim durchgeführt. Ergebnisse kommen in Kürze, aber zumindest einige Eindrücke gibt es schon:

Mythen des Wählerverhaltens: TV-Duelle und Twitter

Soeben ist der von Evelyn Bytzek und Sigrid Roßteutscher herausgegebene Band „Der unbekannte Wähler? Mythen und Fakten über das Wahlverhalten der Deutschen“ erschienen. Zu den diskutierten Mythen zählen etwa „Wechselwähler“, „Jugend und Politik“ oder auch das „Ende der Volksparteien“. Auch enthalten sind die folgenden Beiträge:

Thorsten Faas, Jürgen Maier: Medienwahlkampf: Sind TV-Duelle nur Show und damit nutzlos? In: Evelyn Bytzek, Sigrid Roßteutscher (Hrsg.): Der unbekannte Wähler? Mythen und Fakten über das Wahlverhalten der Deutschen, Frankfurt/New York: Campus 2011, S. 99–114

Thorsten Faas, Ansgar Wolsing, Sascha Huber: Die überschätzte Gefahr: Beeinflussen (getwitterte) Umfrageergebnisse Wahlentscheidungen? In: Evelyn Bytzek, Sigrid Roßteutscher (Hrsg.): Der unbekannte Wähler? Mythen und Fakten über das Wahlverhalten der Deutschen, Frankfurt/New York: Campus 2011, S. 177–191

Superwahljahr – Klappe, die erste

 

Gestern ging es los, das Superwahljahr – und gleich mit einem Paukenschlag: Absolute Mehrheit für die SPD – und das, obwohl alle fünf Parteien in die Bürgerschaft eingezogen sind. Ein Novum. Das und vieles mehr haben wir gestern im Rahmen der Wahl-im-Web-Sendung des ZDF analysiert; eine kurze Zusammenfassung (von Susi?) dazu gibt es hier.

Neue Publikationen über „dieses Internet“ (als Wahlkampfinstrument)

In einem von Robert Grünewald, Ralf Güldenzopf und Melanie Piepenschneider herausgegebenen Sammelband „Politische Kommunikation: Beiträge zur Politischen Bildung“ haben Ansgar Wolsing und ich uns mit dem Internet als Wahlkampfinstrument auseinandergesetzt, sowohl aus Nachfrage- als auch aus Angebotssicht.

Thorsten Faas, Ansgar Wolsing: Das Internet als Wahlkampfinstrument: Die Nachfrageseite, in: Robert Grünewald, Ralf Güldenzopf, Melanie Piepenschneider (Hrsg.): Politische Kommunikation: Beiträge zur Politischen Bildung, Münster: Lit 2010, S. 309–318
Ansgar Wolsing, Thorsten Faas: Das Internet als Wahlkampfinstrument: Die Angebotsseite, in: Robert Grünewald, Ralf Güldenzopf, Melanie Piepenschneider (Hrsg.): Politische Kommunikation: Beiträge zur Politischen Bildung, Münster: Lit 2010, S. 319-333

Wahlstudie Baden-Württemberg 2011

Die Universität Mannheim hat heute folgende Presseinformation (hier als PDF) herausgegeben:

Kostet „Stuttgart 21“ Ministerpräsident Stefan Mappus das Amt? Überholen die baden-württembergischen Grünen tatsächlich die SPD? Wie viele Menschen werden sich am 27. März an der Landtagswahl beteiligen – und warum? Dies sind nur einige der Fragen, die im Mittelpunkt der „Wahlstudie Baden-Württemberg 2011“ stehen. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Faas leitet diese groß angelegte akademische Studie am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim.

„Bei Wahlen gibt es immer weniger Selbstverständlichkeiten“, sagt Juniorprofessor Faas. „Dies gilt sowohl mit Blick auf die Beteiligung als auch die Entscheidung für die eine oder andere Partei.“ An dieser Stelle setzen die Wissenschaftler des MZES an. Ab sofort analysieren sie das Informationsverhalten, die Meinungsbildung und letztlich die Entscheidungsfindung der Bürger in Baden-Württemberg bis zum Wahltag im März des kommenden Jahres.

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Internetwahlkampf

Im Rahmen des Seminars „Internetwahlkampf im Web 2.0“ habe ich basierend vor allem auf Daten aus unserer Wahlstudie einige Zahlen zur (politischen) Internetnutzung in Deutschland vorgestellt. Die Folien des Vortrags finden sich hier. Ein Rückblick auf das Seminar findet sich hier. In Kürze wird auch ein Beitrag von Julia Partheymüller und mir zu dieser Thematik erscheinen.