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Vorträge beim AK Wahlen

Die diesjährige Jahrestagung des DVPW-Arbeitskreises „Wahlen und politische Einstellungen“ in Düsseldorf war dem Thema „Nichtwahl und non-elektorale Formen politischer Partizipation im Spiegel der Wahl- und Einstellungsforschung“ gewidmet. Der Bereich „Empirische Politikforschung“ war dabei gut vertreten, u.a. mit folgenden beiden Vorträgen:

Christina Eder, Thorsten Faas: Gegen den Bahnhof = für grün-rot? Eine Analyse des Abstimmungsverhaltens beim Volksentscheid zu Stuttgart 21 in Baden-Württemberg 2011
Daniela Hohmann, Thorsten Faas: Ein altes Wahlkampfinstrument im neuen Glanz: Welchen Beitrag können Haustürbesuche zur Mobilisierung von Wählern leisten? Analysen aus einem Feldexperiment im Kontext der Mainzer Kommunalwahl 2014

Twitter und TV-Duell

Dominic Nyhuis und ich haben im vergangenen Jahr anlässlich des TV-Duells Merkel-Steinbrück eine begleitende Twitterstudie durchgeführt. Auf zwei Tagungen haben wir kürzlich erste Ergebnisse vorgestellt:

  • Dominic Nyhuis, Thorsten Faas: Echtzeitmessung 2.0: Kandidatenbewertungen während des TV-Duells auf Twitter – Paper präsentiert auf der gemeinsamen Tagung der Arbeitskreise „Politik und Kommunikation“ und „Wahlen und politische Einstellungen“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) zum Thema „Bundestagswahl 2013“ in Berlin, Juni 2014
  • Dominic Nyhuis, Thorsten Faas: Capturing real-time political evaluations using Twitter – Paper präsentiert auf der Jahrestagung der Sektion „Methoden der Politikwissenschaft“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) zum Thema „Big Data? New Data!“ in Duisburg, Mai 2014

Politische Kultur im Umbruch, die Vierte: Die Medien von morgen

Am vergangenen Montag stand die vierte Veranstaltung der Reihe „Politische Kultur im Umbruch“ auf dem Programm; dieses Mal ging es um die „Medien von morgen“. Diskutiert haben Gerd Manthey, Mediensekretär ver.di im Fachbereich Medien, Kunst und Industrie, Ulla Fiebig, Strategische Unternehmensentwicklung des Südwestrundfunk, Prof. Dr. Bernhard Pörksen, Lehrstuhl für Medienwissenschaft Universität Tübingen, und Ulrike Winkelmann von der taz. Einen Bericht zur Veranstaltung gibt es hier. FlügelTV hat die Veranstaltung aufgezeichnet und ins Netz gestellt – hier gibt es zB meine Einführung:

Jahrestagung der DVPW-Sektionen zu Big Data

Die DVPW-Sektion „Methoden der Politikwissenschaft“ hat in der vergangenen Woche ihre Jahrestagung an meiner alten Wirkungsstätte in Duisburg gehalten. Thema: „Big Data? New Data!“. Dominic Nyhuis und ich haben dort Ergebnisse aus unserer TWitter-Studie zum TV-Duell präsentiert:
Thorsten Faas: Capturing real-time political evaluations using Twitter – Paper präsentiert auf der Jahrestagung der Sektion „Methoden der Politikwissenschaft“ der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) zum Thema „Big Data? New Data!“ in Duisburg, Mai 2014

#DuD14 auf DLF

Der Deutschlandfunk hat in seiner Sendung „Aus Kultur- und Sozialwissenschaften“ über unsere Tagung #DuD14 berichtet – hier gibts den Beitrag zum nachhören: MP3.

#DuD14 – Demokratie und Demoskopie

Am vergangenen Sonntag trafen sich Experten aus Medien, Politik, Demoskopie und Wissenschaft, um über das Wechselverhältnis zwischen Demoskopie und Demokratie zu diskutieren. Begleitend dazu finden sich auf www.sagwas.net passende Beiträge zum Thema:

Das Programm und weitere Informationen gibt es auch hier zum Nachlesen.

Meine Folien gibt es als PDF hier.

„Entscheidungen und Perspektiven: Das Wahljahr 2013“ in der Akademie Tutzing

„Entscheidungen und Perspektiven: Das Wahljahr 2013“ – die Akademie für politische Bildung Tutzing widmete ich diesem Thema in ihrer traditionsreichen Wahlnachlese. Mein Thema dort: „Zwischen TV-Duell und Task Force Berlin“ (unter Berücksichtigung von Stefan Raab in all seinen Rollen). Ein Bericht zur Tagung gibt es hier: http://web.apb-tutzing.de/apb/cms/index.php?id=3420.

Politische Kultur im Umbruch: Veranstaltungsreihe in BaWü

Unter dem Titel „Politische Kultur im Umbruch“ führen das Fritz-Erler-Forum – also das Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Baden-Württemberg, der Verein „Mehr Demokratie“ und meine Wenigkeit eine Veranstaltungsreihe durch.

Auftakt war am 28. Oktober in Waiblingen: „Mehr oder weniger Demokratie wagen – ist das die Frage?“. Diskutiert haben Laszlo Trankovits („Weniger Demokratie wagen!“) und Nadja Braun-Binder („Mehr Demokratie wagen!“). Die filmische Zusammenfassung des Abends gibts es hier zum Nachschauen:

In der zweiten Runde standen die „Die Bürger/innen von morgen!“ im Mittelpunkt, diskutiert haben dazu Georg Dietz, Armin Schäfer und Angelika Vetter. Ein Bericht ist hier zu lesen.

In den nächsten Veranstaltungen im kommenden Jahr stehen am 24. März in Esslingen „die Politiker/innen von morgen“ im Fokus!

Tagungsvideos und Präsentationen der #mkbtw13

Auf der Tagung „Medienkonvergenz im Bundestagswahlkampf 2013“ kamen Experten aus Wissenschaft, Medien, Parteien und Beratung zusammen, um den jüngst zurückliegenden Wahlkampf aus einer integrierten Perspektive zu beleuchten. Wir freuen uns über den Anklang, den dieses Konzept bei den Referenten und Tagungsgästen fand und möchten nun die vielen guten Gedanken, die während der Veranstaltung vorgetragen wurden, einem noch breiteren Kreis zugänglich machen.

Die Videos und Präsentationen, welche die Vortragenden dankenswerterweise zur Verfügung gestellt haben, finden Sie ab sofort hier. Darüber hinaus können Sie unter der folgenden YouTube Playlist alle Videos ansehen. Allen Rezipienten wünschen wir viel Spaß mit dem Material!“

Angetreten! Antrittsvorlesung in Mainz

Am vergangenen Donnerstag haben meine Kolleginnen und Kollegen Claudia Landwehr, Kerstin Pohl, Arne Niemann und ich gemeinsam unsere Antrittsvorlesungen an der Johannes Gutenberg-Universität gehalten. Claudia Landwehr hat sich darin mit „Demokratischem Institutionendesign“ auseinandergesetzt, Arne Niemann mit „Herausforderungen der Europäischen Integration“. Kerstin Pohl sprach zum Thema „Aktuelle Positionen der politischen Bildung“. Ich selbst war „den Wählern auf der Spur“. Ein herzliches Dankeschön allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben und vor Ort dabei waren!

Demoskopie auf der #ikpk13

Ein Rückblick auf die Bundestagswahl 2013 stand im Mittelpunkt der diesjährigen (11.) Internationalen Konferenz politische Kommunikation der Konrad-Adenauer-Stiftung. Frank Brettschneider hat über Wahlkampfkommunikation und speziell die Kampagnen der Parteien berichten, ich selbst habe einige Anmerkungen zum Stellenwert der Demoskopie 2013 gemacht. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier, ein Bericht zum ersten Veranstaltungstag hier.

#wks13 – Wahlkampfstrategien

Eine Woche liegt die Tagung zu den Wahlkampfstrategien, die Manuela Glaab, Thomas Leif und ich im Hause der Böll-Stiftung in Berlin gemacht haben, nun zurück. Was ist seit dem passiert?

  1. Inzwischen sind _alle_ Beiträge auch als Videostream abrufbar.
  2. Dank einer dpa-Meldung sind die Wahlkampfbudgets, die in Berlin verkündet worden, publik geworden, siehe zum Beispiel hier auf Spiegel Online
  3. Das Handelsblatt hat einen Bericht über die Konferenz und noch einen speziell zu Social Media veröffentlicht.
  4. Weitere Berichte u.a. der Deutschen Welle, Neues Deutschland, der taz, auf heute.de und bei wahl.de.

Konferenz: Wahlkampf-Strategien 2013

Vom 11. bis 12. Juni, drei Monate vor der Bundestagswahl, werden die Wahlkampfmanager der Parteien und die Chefs der beauftragten Werbeagenturen von CDU, SPD, Grünen, FDP und Piratenpartei auf einer Konferenz in Berlin ihre Strategien und Konzepte für den Wahlkampf 2013 präsentieren. Ergänzt werden die Vorstellungen dabei auch durch wissenschaftliche und journalistische Statements und Perspektiven.

Im Zentrum werden hierbei die aktuellsten Trends heutiger Wahlkämpfe stehen: Welche Rolle spielen soziale Medien und Spätentscheider bei der Wahl? Welche Stellung nehmen die Kandidaten ein? Und ist Negative Campaigning auch in Deutschland ein zunehmend relevantes Phänomen? Um einem möglichst großen Zuhörerkreis die Teilhabe an der Konferenz zu ermöglichen, wird die Konferenz per Livestream übertragen. Den dazugehörigen Flyer können Sie hierabrufen.

Jahrestagung der Midwest Political Science Association

Vom 11. bis 14. April fand die diesjährige Jahrestagung der Midwest Political Science Association (MPSA) in Chicago statt – u.a. mit folgenden Vorträgen:

  • Thorsten Faas: State Elections in Light of Fukushima and the Affective-Intelligence-Model: The German Case of Baden-Württemberg.
  • Thorsten Faas, Johannes N. Blumenberg: Capturing Campaign Dynamics 2.0: A Rolling Panel Study in the Run-Up to the Baden-Wuerttemberg State Election 2011.

DVPW-Kongress I: Experimente, Stuttgart21 und direkte Demokratie

Der 25. Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) ist Geschichte, Tübingen ist wieder (weitgehend) frei von Politologen. „Die Versprechen der Demokratie“ war das Oberthema, dem sich die Profession fünf Tage lang gewidmet hat – leider weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit (wie ein Blick auf Google News oder auch in die sozialen Medien zeigt). Ich selbst war mit zwei Vorträgen auf dem Kongress vertreten:

  •  „Experimentelle Einstellungs- und Verhaltensforschung“ im Rahmen des Panels zu „Experimentelle Demokratieforschung“
  •  „Was verspricht die direkte Demokratie? Ergebnisse einer Befragung zur Volksabstimmung zu Stuttgart 21“ im Rahmen des Panels „Herausforderungen der repräsentativen Demokratie – Zustand und Perspektiven aus Sicht der Bevölkerung“

Der nächste Kongress wird dann wieder in drei Jahren stattfinden.

Demokratiekonferenz im Aargau

Am 21. und 22. Juni 2012 fand die erste Demokratiekonferenz statt, veranstaltet vom Regierungsrat des Kantons Aargau und der Landesregierung Baden-Württemberg. Weitere Informationen zur Tagung finden sich auf dieser Website; wir haben dort auch einige Erkenntnisse aus unserer Begleitforschung zur Volksabstimmung zu Stuttgart 21 beigetragen.

Meinen Beitrag gibt es hier zum Nachschauen:

Tagung am MZES: „Voters, Parties and Public Policies in European Multi-level Systems“ 22./23.3.2012

Organisiert von Marc Debus, Nathalie Giger und mir wird am 22. und 23. März 2012 eine PostDoc-Konferenz am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung stattfinden. Das Line-Up (hier auch als PDF):


Keynote address
“Partisan political representation at multiple levels”
Kris Deschouwer (Vrije Universiteit Brussel/MZES, University of
Mannheim)

Panel 1: Voters in European Multi-level Systems

“Blaming Europe? Voter attribution of responsibility in the European Union”
Sara Binzer Hobolt (London School of Economics) and James Tilley (University of Oxford)

“Conditions for Attribution of Responsibility in Federal States: Evidence from Canada”
Fred Cutler (University of British Columbia)

“Holding governments accountable: Individual heterogeneity and institutional clarity in performance voting”
Catherine de Vries (University of Geneva) and Nathalie Giger (MZES, University of Mannheim)

“Decentralization, attribution of responsibility and economic voting”
Ignacio Jurado (University of Oxford) and Sandra León Alfonso (Universidad Complutense de Madrid)

Panel 2: Parties in European Multi-level Systems

“Whom do they represent? Determinants of policy position choice of Europarties”
Heike Klüver (University of Oxford) and Toni Rodón Casarramona (Universitat Pompeu Fabra)

“How salient is Europe? An analysis of European election manifestos, 1979-2004”
Jae-Jae Spoon (University of Iowa)

“Better than it used to be? New evidence on the congruence of voters
and their national MPs regarding the issue of European integration”
Hermann Schmitt (University of Manchester/MZES, University of
Mannheim)

“Does the socioeconomic context matter for party-citizen linkages?
Evidence from Swiss cantons”
Jan Rosset (FORS, Université de Lausanne)

Panel 3: Public Policies in European Multi-level Systems

“Genetic imperatives: party family and multi-level strategies”
Lori Thorlakson (University of Alberta, Canada)

“Micro and macro determinants of turnout at regional elections in
Europe”
Régis Dandoy (Université Libre de Bruxelles) and Arjan Schakel
(University of Maastricht)

“Multilevel systems as policy laboratories? The impact of policy
success, ideological proximity and European Union membership on
policy diffusion”
Simon Fink (University of Bamberg)

“Channelling regional or party political interests into national
legislation? An assessment of legislative initiatives of Germany’s second
chamber”
Isabella Harle (University of Potsdam) and Christian Stecker
(University of Potsdam)

“Moral policy making in the German multi-level system: An analysis of
fees for same-sex unions in the German states”
Marc Debus (MZES, University of Mannheim), Christoph Knill
(University of Konstanz) and Jale Tosun (University of Konstanz)

Gäste sind herzlich willkommen – werden aber gebeten, sich vorab per E-Mail anzumelden.