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#DuD14 auf DLF

Der Deutschlandfunk hat in seiner Sendung „Aus Kultur- und Sozialwissenschaften“ über unsere Tagung #DuD14 berichtet – hier gibts den Beitrag zum nachhören: MP3.

Sonderheft der mda erschienen – Innovative Methoden der Wahl- und Einstellungsforschung

Kürzlich ist das Sonderheft der Zeitschrift „methoden – daten – analysen: Zeitschrift für Empirische Sozialforschung“ erschienen, Thema sind „Innovative Methoden der Wahl- und Einstellungsforschung“. Gemeinsam mit Kai Arzheimer, Ulrich Rosar und Sigrid Roßteutscher habe ich dieses Sonderheft herausgeben. Heft 2 des 6. Jahrgangs ist hier online verfügbar.

Teil des Hefts ist auch dieser Beitrag von Johannes N. Blumenberg und mir:

Thorsten Faas, Johannes N. Blumenberg: Die Vermessung der Dynamik: Eine rollierende Panelstudie im Vorfeld der baden-württembergischen Landtagswahl 2011, in: methoden – daten – analysen: Zeitschrift für Empirische Sozialforschung, 6, 2012, S. 157–183.

56. Münchner Mediengespräch – Demoskopie im Wahljahr 2013

„Wie mit Umfragen Politik gemacht wird“, das war der Titel des 56. Münchner Mediengesprächs am vergangenen Montag. Gemeinsam mit Richard Hilmer von infratest dimap habe ich über Bedeutung, Chancen und Risiken der Demoskopie im Wahljahr 2013 diskutiert. Einige Eindrücke von der Runde gibt es auf der Facebook-Seite des Bayernforums der Friedrich-Ebert-Stiftung; außerdem haben die Mittelbayerische Zeitung und die Bayrische Staatszeitung darüber berichtet.

Leihstimmen, Niedersachsen, Demoskopen

Die Wahl in Niedersachsen war in vielerlei Hinsicht spannend. Auch die Demoskopen dürften die Wahl, ihren Ausgang und die Diskussionen danach (an-)gespannt verfolgt haben: Die 10% für die FDP hatten sie im Vorfeld nicht gesehen. Hätten sie es tun können? Zwei Zeilen von mir zu diesen Thema in zwei Beiträgen:

Neue Publikation: Wahlkampfdynamik 2009

Soeben ist ein Beitrag von Rüdiger Schmitt-Beck, Ansgar Wolsing und mir in der Zeitschrift des Verbandes Deutscher Städtestatistiker „Stadtforschung und Statistik“ erschienen, in dem wir die Eigenschaften (und v.a. Vorteile!) von Rolling-Cross-Section-Studien allgemein und insbesondere am Beispiel der Studie 2009 darstellen. Dem Teaser im Vorwort („Als ich den RCS-Artikel in die Hand bekam, habe ich mir gesagt: zu lang, viel zu lang. Aber diese Universitären wollen und können es nicht kürzer. Mein Tipp: Fangen Sie einfach an, Sie lesen von alleine weiter.“) ist nichts hinzuzufügen.

Rüdiger Schmitt-Beck, Thorsten Faas, Ansgar Wolsing: Dynamische Analyse von Wahlkampfprozessen: Rolling Cross-Section Survey, in: Stadtforschung und Statistik, 2/2010, S. 32–44

Neues MZES Working Paper

Soeben ist das 134. MZES Working Paper erschienen – Rüdiger Schmitt-Beck, Thorsten Faas und Ansgar Wolsing: Kampagnendynamik bei der Bundestagswahl 2009: die Rolling Cross-Section-Studie im Rahmen der „German Longitudinal Election Study“ 2009. Wir stellen darin das Design der Rolling Cross-Section im Rahmen der German Longitudinal Election Study 2009 vor und zeigen einige Analysemöglichkeiten auf. Das Papier gibt es hier als PDF zum Download.

Vortrag zu „Wahlkampfdynamik: Politische Kommunikation im Bundestagswahlkampf 2009“

Im Rahmen des Seminars „Aktuelle Trends im Wahljahr 2009 – Was hat sich bewährt?“ habe ich gestern in Wesseling einen Vortrag mit dem Titel „Wahlkampfdynamik: Politische Kommunikation im Bundestagswahlkampf 2009“ gehalten. Vor allem basierend auf unserer Rolling Cross-Section Studie im Vorfeld der Wahl ging es dabei um Muster Massen- und interpersonaler Kommunikation, Kontakt zu Parteien über deren bezahlte Werbung, neue Medien und das TV-Duell. Die Folien meines Vortrags gibt es hier bei slideshare.net oder hier als PDF zum Download.

Neue PVS-Publikation

Im aktuellen (Jubel-)Heft der Politischen Vierteljahresschrift (anlässlich des 50-jährigen Bestehens) haben Rüdiger Schmitt-Beck und ich Ergebnisse unserer Umfrage unter Mitgliedern der DVPW veröffentlicht.

Thorsten Faas, Rüdiger Schmitt-Beck: Die Politische Vierteljahresschrift im Urteil der Profession: Ergebnisse einer Umfrage unter den Mitgliedern der DVPW, in: Politische Vierteljahresschrift, 50, 2009, S. 627–645
Abstract:

Die Autoren präsentieren im Rahmen des Beitrags Ergebnisse einer Befragung von Mitgliedern der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) zum Nutzungsverhalten und zur Bewertung der Politischen Vierteljahresschrift (PVS) im Kontext der nationalen und internationalen Zeitschriftenlandschaft. Die Ergebnisse zeigen, dass die PVS 50 Jahre nach ihrer Gründung ein von der Profession akzeptierter Bestandteil des Faches ist. Ihre Inhalte werden breit rezipiert, wenngleich eher in fachgebietsspezifisch selektiver Weise. Als Publikationsort für die Ergebnisse eigener Forschung ist sie für nahezu alle Befragten interessant. Auch die Bewertungen der Zeitschrift sind insgesamt positiv. Ihre Reputation im Fach ist hoch. Aus Sicht ihrer Adressaten erfüllt die PVS weitgehend die ihr gestellte professionelle Mission; lediglich an einigen wenigen Stellen zeigen ihre Leistungen aus Befragtensicht noch Nachbesserungsbedarf.

Vortrag auf der MPSA-Jahrestagung: Attributions of Responsibility – Dynamics, Determinants and Consequences

Auf der diesjährigen Jahrestagung der Midwest Political Science Association werde ich Im Rahmen des Panels „Models of Campaign Cognition“ einen Vortrag mit dem Titel „Attributions of Responsibility – Dynamics, Determinants and Consequences: The Case of the 2005 German Election“ halten. Die Folien meines Vortrags finden sich hier (PDF) oder auch hier als Flash auf slideshare.net.

Auf der Basis unserer Rolling Cross-Section Studie aus dem Bundestagswahlkampf 2005 geht es darum zu zeigen, unter welchen Umständen Bürger die Regierung als verantwortlich für ihre eigene wirtschaftliche Lage, aber auch die volkswirtschaftliche Lage insgesamt sehen und welche Konsequenzen damit verbunden sind.

Das Programm des Panels insgesamt sieht wie folgt aus:
Thorsten Faas, University of Mannheim
Attributions of Responsibility – Dynamics, Determinants and Consequences: The Case of the 2005 German Election

Aaron Strauss, Princeton University
Shifting Candidate Evaluations Counter to Partisan Biases: A Survey Experiment of Voter Experience and Candidate Issue Stances

Damon M. Cann, Utah State University
Motivated Reasoning and Polarization in Political Campaigns

Daniel J. Doherty, College of William and Mary
Obama vs Clinton, Honda vs Toyota: Political Lessons from Your Local Car Dealer

Michael Tomz, Stanford University
Robert Parks Van Houweling, University of California, Berkeley
Candidate Inconsistency and Voter Choice

Expertencolloquium zum Thema Meinungsforschung / Wahlforschung

Am 2. und 3. April 2009 werden die Mitglieder des Councils der World Association for Public Opinion Research (WAPOR) zu Gast an der Akademie für Politische Bildung Tutzing sein. Aus diesem Anlass findet am 2. April ein eintägiges Expertencolloquium zum Thema Meinungsforschung / Wahlforschung statt, in dessen Rahmen deutsche Fachleute mit den internationalen Gästen, aber auch untereinander ins Gespräch kommen können. Weitere Details dazu gibt es hier.

DE/CCAP

2009 scheint nicht nur Superwahljahr, sondern auch Superwahlstudienjahr zu werden. Nach der Bewilligung der German Longitudinal Election Study gibt es nun eine weitere Initiative: DE/CCAP. Hier die Informationen von Ray Duch, einem der Initiatoren des Projekts:
Simon Jackman, Lynn Vavreck and I invite interested scholars to participate in the German Cooperative Campaign Analysis Project (DE/CCAP) that we are fielding with YouGovPsychonomics during the September 2009 German Federal Election. The DE/CCAP will resemble the Cooperative Campaign Analysis Project (CCAP) recently completed as part of the 2008 U.S. Presidential election and the British Cooperative Analysis Project (B/CCAP) that is currently being conducted in conjunction with the next UK General Election.  This project, like the other CCAPS, aims to bring together scholars (or groups of scholars) from Universities around the world.

DE/CCAP is planned to be a four wave internet panel with roughly 10,000 people (subject to final team participation numbers) completing all four waves. The sample will be representative at the state level and oversample battleground and early primary states.  DE/CCAP will conduct a baseline wave with Common Content in April of 2009. Wave 2 will be conducted in June prior to the European Election in Germany.  Wave 3 will take place in August 30 days prior to the Federal election but will also coincide with the state election in Saarland. This pre-campaign wave will be done in the 4 weeks before the election.  The sample for this campaign wave will be rolled out in daily replicates with the goal that each day will consist of an independent sample.  Immediately after the election, a final post-election wave will be conducted.  Individuals or teams will get April 2009, September 2009, and one interim wave of data for €12,000.00.  An additional wave can be added for a total of €18,000.00.  As with earlier cooperative projects, a portion of each interview will be reserved for individual content by scholars who buy into the project.

If you are interested in participating in DE/CCAP, you should let Ray Duch know by April 15th (raymond.duch@nuffield.ox.ac.uk).  A complete description of the project is available at www.raymondduch.com/CCAP/Germany.  Please do not hesitate to contact me with questions at this email address or call me at (44) 776 0167 008.

Fellow der British Election Study

Als einer von insgesamt 20 internationalen Nachwuchswissenschaftlern bin ich in das Fellows Programme der British Election Study aufgenommen worden. Die britische Wahlstudie gehört zu den ältesten Programmen der empirischen Wahlforschung weltweit. Im Rahmen ihrer Neuauflage zu den Unterhauswahlen 2009/2010 gehört auch erstmals das Fellows Programme zur Forschungsinfrastruktur. Dessen Ziel ist es, Nachwuchswissenschaftler in die britische Wahlstudie zu integrieren, um diese so mittel- und langfristig weiterzuentwickeln. Das erste Treffen der neuen Fellows wird vom 5. bis zum 7. Juni an der University of Essex stattfinden. Weitere Informationen zur Britischen Wahlstudie und dem Fellow Programme sind unter http://www.bes2009-10.org/ abrufbar.

GLES

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft hat im Rahmen ihrer Langfristförderung die German Longitudinal Election Study GLES bewilligt. Hervorgegangen aus einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung (DGfW) wird dieses Projekt zunächst die Bundestagswahl 2009 und dann darüber hinaus auch die Bundestagswahlen 2013 und 2017 intensiv untersuchen. Antragsteller waren die Mitglieder des DGfW-Vorstandes Hans Rattinger, Sigrid Roßteutscher, Rüdiger Schmitt-Beck und Bernhard Weßels, entwickelt wurde das Projekt in intensiver Konsultation mit dem Präsidium der DGfW.

Hintergrund der Studie ist u.a. der Umstand, dass bei der Bundestagswahl 2005 Prozesse der Veränderung kulminierten, die den wahlpolitischen Prozess in Deutschland tiefgreifend verändert haben. Sie betreffen sowohl die Wähler, als auch die Parteien und ihre Kandidaten sowie deren Wahlkampfführung und nicht zuletzt die Massenmedien. Zusammen genommen haben sie zu einem beträchtlichen Anwachsen der Fluidität des elektoralen Prozesses mit potenziell weitreichenden Konsequenzen für die repräsentative Demokratie in Deutschland geführt. Mit Blick auf die Bundestagswahlen 2009, 2013 und 2017 will die GLES untersuchen, wie die heutige mobile Wählerschaft auf die Herausforderungen dieser neuen, sehr komplexen Konstellation elektoraler Politik reagiert.

Als bislang ambitioniertestes Forschungsprogramm der deutschen Wahlforschung wird das Projekt eine umfassende, komplexe und integrierte Datenbasis generieren und analysieren. Es versteht sich als wichtiger Beitrag zur Verbesserung der Infrastruktur hochqualitativer Programme sozialwissenschaftlicher Datenerhebung in Deutschland. Alle Daten werden als öffentliches Gut behandelt und interessierten Sozialwissenschaftlern unverzüglich zugänglich gemacht. Damit werden die Arbeitsmöglichkeiten der akademischen Wahlforschung in Deutschland auf eine völlig neue Grundlage gestellt. Vorstand und Präsidium der DGfW hoffen auf möglichst rasche, intensive und vielfältige Nutzung der durch das Projekt generierten Daten.

Genauere Informationen zur GLES finden Sie hier.