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Neue Publikation zu Celebrity Endorsements

Anlässlich der Europawahl 2009 gab es zahlreiche Kampagnen, in deren Rahmen Prominente zur Teilnahme an dieser Wahl aufgerufen haben. Zusammen mit Harald Schoen habe ich zu deren Wirkung ein Experiment durchgeführt – Ergebnisse daraus wurden nun in der Zeitschrift für Politikberatung publiziert:
Harald Schoen, Thorsten Faas: Selbst für den Titan zu viel! Zur Wirkung von Aufrufen Prominenter zur Beteiligung bei der Europawahl 2009, in: Zeitschrift für Politikberatung, 2, 2009, S. 525–532

Um einer niedrigen Partizipationsrate bei der Europawahl 2009 entgegenzuwirken, startete das EU-Parlament eine europaweite Kampagne, in der Prominente für die Teilnahme an der Europawahl warben. Der vorliegende Beitrag stellt eine Studie vor, die sich mit der Wirkung der Wahlaufrufe Prominenter zur Europawahl 2009 beschäftigt.

Publikation in der Zeitschrift für Politikberatung

Harald Schoen und ich haben einen Beitrag für Heft 3/2009 der Zeitschrift für Politikberatung verfasst: „Selbst für den Titan zu viel! Zur Wirkung von Aufrufen Prominenter zur Beteiligung bei der Europawahl 2009“, in dessen Rahmen wir der Frage nachgehen, ob die im Vorfeld der Europawahl 2009 initiierten (und auch im Vorfeld der Bundestagswahl zu beobachtenden) „Celebrity Endorsements“ Früchte getragen haben. Unsere Ergebnisse zeigen allerdings, dass dies nicht der Fall war. Wenn überhaupt, so war sogar eher das Gegenteil zu beobachten – Aufrufe von Oliver Kahn zur Beteiligung an der EP-Wahl hatten tendenziell (kurzfristige) negative Effekte. Das Online-PDF des Beitrags gibt es hier; vorläufige Ergebnisse hatten wir auch schon bei einer Veranstaltung in Landau vorgestellt, Folien davon gibt es hier.

Vortrag in Landau: Celebrity Endorsements – Irrelevant at Best

Im Rahmen des Symposiums „Campaigning for Europe“ – von Michaela Maier und Jens Tenscher an der Uni Landau organisiert – haben Harald Schoen und ich einen Vortrag mit dem Titel „Irrelevant at Best: Celebrity Endorsements and Voter Mobilization in the Run-Up to the 2009 European Election in Germany“ gehalten. Wir gehen darin der Frage nach, inwieweit die vom Europäischen Parlament initiierte Kampagne, in deren Rahmen Prominente zur Teilnahme an der Europawahl aufrufen, erfolgreich war. Der Titel des Vortrags ist bezeichnend: „irrelevant at best“. „At best“ deswegen, weil man für die Spots mit Oliver Kahn teilweise sogar negative Effekte findet… Die Beteiligung an der Europawahl zu steigern ist selbst für den Titan zu viel. Die Folien unseres Vortrages gibt’s bei Slideshare oder hier als PDF.