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Publikation in der Zeitschrift für Politikberatung

Harald Schoen und ich haben einen Beitrag für Heft 3/2009 der Zeitschrift für Politikberatung verfasst: „Selbst für den Titan zu viel! Zur Wirkung von Aufrufen Prominenter zur Beteiligung bei der Europawahl 2009“, in dessen Rahmen wir der Frage nachgehen, ob die im Vorfeld der Europawahl 2009 initiierten (und auch im Vorfeld der Bundestagswahl zu beobachtenden) „Celebrity Endorsements“ Früchte getragen haben. Unsere Ergebnisse zeigen allerdings, dass dies nicht der Fall war. Wenn überhaupt, so war sogar eher das Gegenteil zu beobachten – Aufrufe von Oliver Kahn zur Beteiligung an der EP-Wahl hatten tendenziell (kurzfristige) negative Effekte. Das Online-PDF des Beitrags gibt es hier; vorläufige Ergebnisse hatten wir auch schon bei einer Veranstaltung in Landau vorgestellt, Folien davon gibt es hier.

Vortrag zur saarländischen Landtagswahl 2009

Auf Einladung des Freundeskreises der Fachhochschule für Verwaltung des Saarlands habe ich kürzlich in Saarbrücken einen Vortrag mit dem Titel „Zwischen Parteien und Personen: Das Wählerverhalten bei der Saarlandwahl 2009“ gehalten. Die Folien des Vortrags gibt es hier als PDF.

Global Young Faculty am KWI

Seit dem 3. November sind 100 Nachwuchswissenschaftler Mitglieder der „Global Young Faculty“ (GYF) – einer Initiative am KWI unterstützt von der Stiftung Mercator. Ziel der GYF ist es, sich in interdisziplinärer Weise Zukunftsfragen der Gesellschaft innerhalb des nächstes Jahres anzunehmen. Diese Themen sind Klima, Technologie, Wirtschaft, Gesundheit sowie Kultur und Gesellschaft. Die Ergebnisse werden dann in rund einem Jahr beim Kongress „Our Common Future“ im November 2010 präsentiert. Our Common Future ist ein interdisziplinärer Kongress für einen generationenübergreifenden Dialog zu den zentralen Zukunftsfragen, der in Hannover und Essen stattfindet und von der VolkswagenStiftung, der Deutschen Messe und der Stiftung Mercator in Verbindung mit der Landeshauptstadt Hannover und RUHR.2010 veranstaltet wird. Er bildet zugleich den wissenschaftlichen Abschluss der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010. Ich selbst gehöre zur Arbeitsgruppe „Kultur und Gesellschaft“, wir werden uns insbesondere Fragen der Migration widmen.