{"id":187,"date":"2009-03-22T18:24:01","date_gmt":"2009-03-22T17:24:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thorstenfaas.de\/?page_id=187"},"modified":"2020-05-13T17:13:17","modified_gmt":"2020-05-13T16:13:17","slug":"2007-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/?page_id=187","title":{"rendered":"2007"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Artikel in Fachzeitschriften mit Peer Review<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">J\u00fcrgen Maier, Marcus Maurer, Carsten Reinemann, Thorsten Faas: Reliability and Validity of Real-Time Response Measurement: A Comparison of Two Studies of a Televised Debate in Germany, in: <em>International Journal of Public Opinion Research<\/em>, 19, 2007, S. 53\u201373. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Reliability2007\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">This paper investigates the reliability and validity of real-time response measurements(RTR). It is based on a comparison of two quasi-experimental studies independentlyconducted on the second televised debate of the two major candidates for chancellor inthe 2002 German federal election campaign. Participants in Bamberg and Mainz\u2014twomid-sized German cities\u2014followed the debate on a large-scale screen. The viewers\u2019immediate reactions to the candidates were measured in real-time. In terms of technicalitiesand substance, both quasi-experiments differed in several important respects. Forexample, the system used in Mainz was based on a control unit with a 7-point scale andyielded one merged metric dimension for both candidates. The Bamberg system measuredpositive and negative impressions of the candidates independently, yielding categoricaldata. Despite these operational differences, the results show that both methodsrender reliable results that also meet the criteria of face, construct, and criterion validity.Hence, RTR measurements provide valuable, unique insights into subjective immediatereactions to candidates in televised debates and help to explain post-debate perceptionsand attitudes.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Artikel in Sammelb\u00e4nden<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas, R\u00fcdiger Schmitt-Beck: Wahrnehmung und Wirkungen politischer Meinungsumfragen: Eine Exploration zur Bundestagswahl 2005, in: Frank Brettschneider, Oskar Niedermayer, Bernhard We\u00dfels (Hrsg.): <em>Die Bundestagswahl 2005: Analysen des Wahlkampfes und der Wahlergebnisse<\/em>, Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, 2007, S. 233\u2013267.<\/li>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Ansgar Wolsing, Thorsten Faas: Frau Merkel ist Frau Merkel ist Frau Merkel? Online-Experimente zur Wahrnehmung von Spitzenpolitikern, in: Vera Gassen, Lutz Hofer, Eike Mark Rinke, Torsten Stollen, Christian Wolf (Hrsg.): <em>D\u00fcsseldorfer Forum Politische Kommunikation<\/em>, Berlin: Lit, 2007, S. 311\u2013327. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Merkel2007\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Die Liste der zehn beliebtesten Politiker in Deutschland ist ein integraler Bestandteil der politischen Kommunikationslandschaft in Deutschland. Den dort erfassten Sympathiewerten des politischen Spitzenpersonals kommt eine Art objektiver W\u00e4hrungscharakter zu, kleinste Ver\u00e4nderungen werden beobachtet und bewertet, die zugleich auch politische Konsequenzen nach sich ziehen k\u00f6nnen: Man muss nur an die Diskussionen denken, ob nicht doch Christian Wulff (an Stelle von Angela Merkel) die Union in den letzten Wahlkampf f\u00fchren sollte, schlie\u00dflich war er seiner Zeit der beliebteste Politiker in Deutschland, um dies zu erkennen. Im Rahmen unseres Beitrags wollen wir den scheinbar objektiven Status, den solche Sympathiemessungen genie\u00dfen, kritisch hinterfragen. Wir werden zeigen, dass die \u00fcber Umfragen erhobenen Werte keineswegs so \u201eobjektiv\u201c und \u201eeindeutig\u201c sind, wie h\u00e4ufig angenommen wird. Vielmehr h\u00e4ngen die Bewertungen von der Art und Weise der Pr\u00e4sentation ab \u2013 und variieren in der Folge mitunter erheblich. Abstrahiert man von dem konkreten Anwendungsbeispiel in Form der Umfrage, wollen wir mit unserer Forschung zwei Beitr\u00e4ge zur politischen Kommunikationsforschung leisten: Wir zeigen \u2013 theoretisch eingebettet in Priming- und Framing-Argumente \u2013 Wirkungsmechanismen zur Wahrnehmung von Spitzenpolitikern auf und weisen quasi en passant auf den wertvollen Beitrag, den in (Online-)Umfragen eingebettete Experimente f\u00fcr die Forschung liefern k\u00f6nnen, hin \u2013 denn auf solchen basiert unsere Forschung. Empirische Grundlage unseres Beitrags ist einerseits die wahlumfrage2005.de, andererseits politexi.de. In beiden F\u00e4llen handelt es sich um Online-Umfragen, die f\u00fcr (interessierte) Internetnutzer offen standen, erstere im Zeitraum in den letzten sechs Wochen vor der Bundestagswahl 2005; letztere f\u00fcr sechs Wochen nach dem Beginn der gro\u00dfen Koalition. Die Teilnehmerzahlen lagen bei rund 10.000 im ersten, bei rund 1.000 im zweiten Fall. Der Wert von solchen offenen Online-Umfragen ist h\u00e4ufig kritisch hinterfragt worden \u2013 und dies grunds\u00e4tzlich zu Recht. Aufgrund der Struktur der Internetnutzer insgesamt, aber auch insbesondere der speziellen Gruppe der (freiwilligen) Teilnehmer an solchen Umfragen ist Ergebnissen, die auf Online-Umfragen basieren, zun\u00e4chst mit Skepsis zu begegnen. Insbesondere repr\u00e4sentative Randverteilungen (also etwa die Vorhersage eines Wahlergebnisses) sind auf diesem Wege kaum zu gewinnen. Allerdings beschr\u00e4nkt sich der Wert einer Umfrage keineswegs auf die Produktion von Randverteilungen. Viel mehr noch interessieren auch Zusammenh\u00e4nge und vor allem Wirkungsmechanismen zwischen Variablen \u2013 und hier k\u00f6nnen Online-Umfragen wichtige Einblicke liefern, wenn man sie n\u00e4mlich um experimentelle Elemente anreichert. Dies war bei beiden von uns durchgef\u00fchrten Umfragen der Fall. In der wahlumfrage2005.de gab es verschiedene Fragen zur Wahrnehmung von Angela Merkel und Gerhard Schr\u00f6der. Allerdings erhielten die Teilnehmer der Umfrage zuf\u00e4llig entweder zun\u00e4chst die Fragen zu Gerhard Schr\u00f6der und anschlie\u00dfend zu Angela Merkel oder umgekehrt. Die ersten Bewertungen konnten demnach unabh\u00e4ngig gegeben werden, w\u00e4hrend die Bewertung der zweiten Person vor dem Hintergrund der bereits abgegebenen Bewertungen erfolgte. Demgegen\u00fcber wurde bei politexi.de die etablierte Frage zur Messung der Sympathiewerte von Politikern gestellt (\u201eBitte geben Sie f\u00fcr jede Ministerin und jeden Minister an, was Sie von ihr oder ihm halten. Bitte benutzen Sie daf\u00fcr eine Skala von \u201e-5\u201d bis \u201e+5\u201d. + \u201e5\u201d bedeutet, dass Sie sehr viel von einer Person halten; \u201e-5\u201d bedeutet, dass Sie \u00fcberhaupt nichts von einer Person halten. Mit den Werten dazwischen k\u00f6nnen Sie Ihre Meinung abstufen.\u201c). Allerdings wurden zuf\u00e4llig verschiedene Stimuli im Zusammenhang mit den zu bewertenden Personen pr\u00e4sentiert. Um es am Beispiel von Angela Merkel festzumachen \u2013 entweder wurde, nur ihr Name pr\u00e4sentiert, nur ein Bild von ihr pr\u00e4sentiert, ihr Name und ihr Amt pr\u00e4sentiert, ihr Name, ihr Amt und ihre Partei pr\u00e4sentiert, ein Bild von ihr, ihr Name und ihr Amt pr\u00e4sentiert oder ein Bild von ihr, ihr Name, ihr Amt und ihre Partei pr\u00e4sentiert. Wir erwarten beispielsweise, dass die Nennung der Partei zu polarisierten Sympathiemustern f\u00fchren sollte (gerade auch bei weniger prominenten Politikern), da die Nennung der Partei einen hilfreichen Frame zur Bewertung einer Person liefert. Dies sollte vor allem f\u00fcr kognitiv weniger involvierte Umfrageteilnehmer gelten. Umgekehrt wird die Nennung des Amtes der Bundeskanzlerin auch die damit verkn\u00fcpften Pr\u00e4dispositionen eines Umfrageteilnehmers aktivieren. Der h\u00e4ufig zitierte \u201eAmtsbonus\u201c sollte dazu f\u00fchren, dass die Bewertungen damit positiver ausfallen.<\/div>\n<\/li>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas: Arbeitslosigkeit und Wahlverhalten, in: Hans Rattinger, Oscar W. Gabriel, J\u00fcrgen W. Falter (Hrsg.): <em>Der gesamtdeutsche W\u00e4hler: Stabilit\u00e4t und Wandel des W\u00e4hlerverhaltens im wiedervereinigten Deutschland<\/em>, Baden-Baden: Nomos, 2007, S. 211\u2013234.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel in Fachzeitschriften mit Peer Review J\u00fcrgen Maier, Marcus Maurer, Carsten Reinemann, Thorsten Faas: Reliability and Validity of Real-Time Response Measurement: A Comparison of Two Studies of a Televised Debate in Germany, in: International Journal of Public Opinion Research, 19, 2007, S. 53\u201373. [Abstract] This paper investigates the reliability and validity of real-time response measurements(RTR). 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