{"id":191,"date":"2009-03-22T18:24:36","date_gmt":"2009-03-22T17:24:36","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thorstenfaas.de\/?page_id=191"},"modified":"2020-05-13T17:13:28","modified_gmt":"2020-05-13T16:13:28","slug":"2005-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/?page_id=191","title":{"rendered":"2005"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Artikel in Fachzeitschriften mit Peer Review<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Harald Schoen, Thorsten Faas: When Methodology Interferes With Substance: The Difference of Attitudes toward E-Campaigning and E-Voting in Online and Offline Surveys, in: <em>Social Science Computer Review<\/em>, 23, 2005, S. 326\u2013333. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Methodology2005\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">F\u00fcr Wahlk\u00e4mpfer ebenso wie f\u00fcr Wahlforscher bietet das Internet neue M\u00f6glichkeiten. Wahlk\u00e4mpfer, die bisher vor allem lokale oder medien-orientierte Kampagnen gefahren haben, k\u00f6nnen nun auch Elemente des Online-Campaignings \u00fcbernehmen, w\u00e4hrend Wahlforscher, die bisher vor allem pers\u00f6nliche oder telefonische Wahlumfragen durchgef\u00fchrt haben, sich nun des Instruments der Online-Umfrage bedienen k\u00f6nnen. Allerdings ist in beiden F\u00e4llen Vorsicht geboten: Basierend auf Online- und Offline-Umfragen, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2002 durchgef\u00fchrt wurden, k\u00f6nnen zwei Dinge gezeigt werden. Erstens: Online-Umfragen produzieren verzerrte Ergebnisse. Zweitens: Online-Campaigning erreicht nur ein bescheidenes Segment der W\u00e4hlerschaft, was nicht nur daran liegt, dass viele W\u00e4hler keinen Internet-Zugang haben, sondern auch daran, dass die entsprechenden Internet-Seiten auf wenig Interesse sto\u00dfen. Das Internet kann offensichtlich, zumindest f\u00fcr die nahe Zukunft, nur erg\u00e4nzende Elemente in beide Bereiche einbringen.<\/div>\n<\/li>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Carsten Reinemann, J\u00fcrgen Maier, Thorsten Faas, Marcus Maurer: Reliabilit\u00e4t und Validit\u00e4t von RTR-Messungen: Ein Vergleich zweier Studien zur zweiten Fernsehdebatte im Bundestagswahlkampf 2002, in: <em>Publizistik<\/em>, 50, 2005, S. 56\u201373. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"RTR2005\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Dieser Beitrag geht der Frage nach, ob Real-Time-Response-Messungen valide und reliable Ergebnisse liefern und damit den Anforderungen der empirischen Sozialforschung gen\u00fcgen. Empirisch gepr\u00fcft wird dies anhand eines Vergleichs zweier in Bamberg und Mainz durchgef\u00fchrter Quasi-Experimente zum zweiten Fernsehduell im Bundestagswahlkampf 2002. 19 Teilnehmer in Bamberg und 75 Teilnehmer in Mainz verfolgten das zweite TV-Duell auf einer Leinwand. W\u00e4hrenddessen konnten sie \u2013 in Echtzeit \u2013 ihre Eindr\u00fccke von den Kandidaten wiedergeben. Technisch wie inhaltlich unterschieden sich die beiden Quasi-Experimente jedoch in wichtigen Details. Dazu z\u00e4hlten die verwendeten RTR-Systeme, die Skalenniveaus der erhobenen Daten und die Anweisungen an die Probanden. Dennoch zeigen die Ergebnisse, dass beide RTR-Messungen reliable Daten liefern, die zudem den Anforderungen an Inhalts-, Konstrukt- und Kriteriumsvalidit\u00e4t entsprechen. Zur Untersuchung subjektiver Eindr\u00fccke von Kandidaten in Fernsehdebatten und der l\u00e4ngerfristigen Konsequenzen dieser Eindr\u00fccke k\u00f6nnen RTR-Messungen damit einen wertvollen Beitrag leisten.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Artikel in sonstigen Fachzeitschriften<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Harald Schoen, Thorsten Faas: Reihenfolgeeffekte bei der bayerischen Landtagswahl 2003: Die Ersten werden die Ersten sein, in: <em>Zeitschrift f\u00fcr Parlamentsfragen<\/em>, 36, 2005, S. 100\u2013116. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Reihenfolge2005\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Das bayerische Landtagswahlsystem ist ein Unikum. Es erlaubt den W\u00e4hlern nicht nur, zwei Stimmen abzugeben, sondern \u2013 anders als etwa bei Bundestagswahlen \u2013 auch mit der Zweitstimme einen einzelnen Kandidaten innerhalb von Parteilisten zu w\u00e4hlen. Auf diese Weise soll u.a. die R\u00fcckbindung aller Kandidaten an ihre W\u00e4hler erh\u00f6ht werden. Fraglich erscheint allerdings, ob die W\u00e4hler das Potenzial, bewu\u00dft einzelne Listenkandidaten zu w\u00e4hlen, nutzen. Aus theoretischer Sicht ist dies kaum zu vermuten. Vielmehr ist zu erwarten, dass Kandidaten auf vorderen Listenpl\u00e4tzen, insbesondere Listenf\u00fchrer, deutlich profitieren. Die empirische Analyse der bayerischen Landtagswahl 2003 best\u00e4tigt diese Vermutung: Listenf\u00fchrer erhalten einen erheblichen Bonus von beinahe 40 Prozentpunkten, der alleine auf ihre Spitzenposition auf der Liste zur\u00fcckzuf\u00fchren ist; auch andere Kandidaten auf vorderen Pl\u00e4tzen profitieren von ihrer Listenposition. Das im Wahlsystem angelegte Potenzial zu einer kandidatenorientierten Stimmabgabe wird nicht ausgesch\u00f6pft. Vielmehr scheint ein erheblicher Teil der B\u00fcrger das als kandidatenzentriert konzipierte System am Wahltag in ein einfacher handhabbares, partei-orientiertes System umzuinterpretieren, indem sie den Listenf\u00fchrer w\u00e4hlen.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Artikel in Sammelb\u00e4nden<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">J\u00fcrgen Maier, Thorsten Faas: Schr\u00f6der gegen Stoiber: Verfolgung, Verarbeitung und Wirkung der Fernsehdebatten im Bundestagswahlkampf 2002, in: J\u00fcrgen W. Falter, Oscar W. Gabriel, Bernhard We\u00dfels (Hrsg.): <em>Wahlen und W\u00e4hler: Analysen aus Anlass der Bundestagswahl 2002<\/em>, Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, 2005, S. 77\u2013101. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"stoiber2005\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Die Fernsehdebatten der vergangenen Bundestagswahl waren nicht nur ein Novum in der deutschen Wahlgeschichte, sondern mit zunehmender Dauer des Wahlkampfs auch der Fixpunkt, auf den sich die Aufmerksamkeit der beiden Kanzlerkandidaten und ihrer Wahlkampfteams, der Massenmedien und der W\u00e4hler konzentrierte. Auf der Basis repr\u00e4sentativer Bev\u00f6lkerungsumfragen untersucht der Beitrag die Wahrnehmung, Verarbeitung und Wirkung der beiden TV-Duelle. Die Daten zeigen, dass die TV-Duelle nicht nur das mit Abstand attraktivste Wahlkampfereignis 2002 waren, sondern mit ihnen auch W\u00e4hlersegmente angesprochen wurden, die \u2013 da politisch uninteressiert, weitgehend medienabstinent und parteipolitisch ungebunden \u2013 im Rahmen eines traditionellen Wahlkampfes von den Parteien kaum direkt erreicht werden k\u00f6nnen. Es kann daher nicht verwundern, dass die TV-Debatten Effekte auf Wahlbeteiligung und Wahlverhalten hatten. Hinsichtlich der Wahlbeteiligung ist festzustellen, dass die Fernsehduelle grunds\u00e4tzlich mobilisierend gewirkt haben. Besonders ausgepr\u00e4gt war dieser Einfluss bei politikfernen W\u00e4hlersegmenten. Auch bez\u00fcglich des Wahlverhaltens zeigt sich, dass dieses mit der wahrgenommenen Debattenleistung der Kontrahenten zusammenh\u00e4ngt. Die von den Debatten ausgehenden Gesamteffekte sind durchaus bemerkenswert, wobei der insgesamt st\u00e4rkste Einfluss erneut f\u00fcr politikferne W\u00e4hlersegmente zu konstatieren ist.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Sonstige Ver\u00f6ffentlichungen<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas: Schr\u00f6der gegen Merkel: Das TV-Duell 2005, in: <em>PIN \u2013 Politik im Netz<\/em>, 6, 2005 (http:\/\/www.politik-im-netz.com; Rubrik: global).<\/li>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas, Harald Schoen: The State of Online Surveys: Evidence from Germany, in: Cor van Dijkum, J\u00f6rg Blasius, Claire Durand (Hrsg.): <em>Recent Developments and Applications in Social Research Methodology: Proceedings of the RC33 Sixth International Conference on Social Science Methodology<\/em>, Leverkusen: Barbara Budrich, 2005 (CD-ROM Publikation).<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel in Fachzeitschriften mit Peer Review Harald Schoen, Thorsten Faas: When Methodology Interferes With Substance: The Difference of Attitudes toward E-Campaigning and E-Voting in Online and Offline Surveys, in: Social Science Computer Review, 23, 2005, S. 326\u2013333. [Abstract] F\u00fcr Wahlk\u00e4mpfer ebenso wie f\u00fcr Wahlforscher bietet das Internet neue M\u00f6glichkeiten. 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