{"id":193,"date":"2009-03-22T18:24:58","date_gmt":"2009-03-22T17:24:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.thorstenfaas.de\/?page_id=193"},"modified":"2020-05-10T19:37:41","modified_gmt":"2020-05-10T18:37:41","slug":"2004-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/?page_id=193","title":{"rendered":"2004"},"content":{"rendered":"<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Artikel in Fachzeitschriften mit Peer Review<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas, J\u00fcrgen Maier: Mobilisierung, Verst\u00e4rkung, Konversion? Ergebnisse eines Experiments zur Wahrnehmung der Fernsehduelle im Vorfeld der Bundestagswahl 2002, in: <em>Politische Vierteljahresschrift<\/em>, 45, 2004, S. 55\u201372. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Mobilisierung2004\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Der Beitrag pr\u00e4sentiert Ergebnisse eines Experiments zu den beiden Fernsehduellen, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2002 stattgefunden haben. Aufbauend auf Real-Time-Response-Daten kann die zentrale Bedeutung deutlich gemacht werden, die bereits vor der Debatte vorhandene Einstellungen f\u00fcr die Wahrnehmung der Kandidaten haben. Insgesamt gilt, dass Debatten unmittelbare Effekte haben k\u00f6nnen. Allerdings muss man sich von der Annahme verabschieden, dass diese f\u00fcr das Elektorat einheitlich sind, sondern vielmehr in Abh\u00e4ngigkeit von Ausgangs- und Randbedingungen variieren. Unter Parteianh\u00e4ngern wirken Debatten mobilisierend, im \u201eneutralen Lager\u201c besitzen sie ein gewisses \u00dcberzeugungspotenzial.<\/div>\n<\/li>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">J\u00fcrgen Maier, Thorsten Faas: Debattenwahrnehmung und Kandidatenorientierung: Eine Analyse von Real-Time-Response- und Paneldaten zu den Fernsehduellen im Bundestagswahlkampf 2002, in: <em>Zeitschrift f\u00fcr Medienpsychologie<\/em>, 16, 2004, S. 26\u201335. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Debattenwahrnehmung2004\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Bei der Bundestagswahl 2002 wurden erstmals Fernsehduelle nach US-amerikanischem Vorbild durchgef\u00fchrt. Mit Hilfe von experimentell erhobenen Daten geht der vorliegende Beitrag folgenden Fragen nach: Wie wird die Debattenleistung von Schr\u00f6der und Stoiber bewertet? Welche Faktoren sind f\u00fcr die Wahrnehmung der Debattenleistung verantwortlich? Welche Rolle spielt die wahrgenommene Debattenleistung f\u00fcr die Bewertung der beiden Kandidaten und welche Rolle kommt hier nonverbalen Verhaltensmustern zu? Die Ergebnisse zeigen, dass die Auftritte beider Kontrahenten vorwiegend positiv beurteilt wurden. Die Wahrnehmung der Debattenleistung h\u00e4ngt dabei vor allem von bereits vor den Duellen existierenden Einstellungen, aber auch von den nonverbalen Signalen ab, die die beiden Kandidaten aussenden. Die perzipierte Debattenleistung wiederum beeinflusst die Einstellung zu den Kandidaten \u2013 und hier vor allem die Bewertung des politischen Gegners \u2013 erheblich.<\/div>\n<\/li>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas, J\u00fcrgen Maier: Chancellor-Candidates in the 2002 Televised Debates, in: <em>German Politics<\/em>, 13, 2004, S. 300\u2013316. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Candidates2004\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Im Bundestags-Wahlkampf 2002 wurden erstmals Fernsehdebatten nach US-amerikanischem Vorbild durchgef\u00fchrt. Die Resonanz war entsprechend gro\u00df. Zwei Drittel der W\u00e4hler verfolgten mindestens eine der beiden Debatten. Das erste Duell endete dabei mit einem Unentschieden, w\u00e4hrend Kanzler Schr\u00f6der das zweite Duell klar f\u00fcr sich entscheiden konnte. Inhaltliche konnte Schr\u00f6der vor allem mit der Irak-Frage punkten, bei Stoiber galt dies f\u00fcr Wirtschaftsfragen. Die Debatten hatte auch Effekte: Zuschauer der Debatten gingen h\u00e4ufiger zur Wahl, zudem votierten Zuschauer, die einen der beiden Kandidaten in den beiden Duellen klar vorne sahen, auch h\u00e4ufiger f\u00fcr diesen Kandidaten. Die gr\u00f6\u00dften Effekte k\u00f6nnen dabei f\u00fcr W\u00e4hler ohne Parteibindung gefunden werden. Insgesamt nehmen Debatten also durchaus eine zentrale Rolle ein, die auch &#8211; insbesondere angesichts des knappen Wahlausgangs bei der Wahl 2002 &#8211; den Ausgang mitentscheiden k\u00f6nnen.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Artikel in sonstigen Fachzeitschriften<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas: Online or Not Online? A Comparison of Offline and Online Surveys Conducted in the Context of the 2002 German Federal Election, in: <em>BMS \u2013 Bulletin de Methodologie Sociologique<\/em>, 82, 2004, S. 42\u201357. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Online2004\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Der Beitrag vergleicht Ergebnisse von drei Umfragen, die anl\u00e4sslich der Bundes-tagswahl 2002 auf methodisch sehr verschiedene Weise durchgef\u00fchrt wurden. Es handelt sich erstens um eine repr\u00e4sentative Bev\u00f6lkerungsumfrage, zweitens um eine repr\u00e4sentative Online-Erhebung unter Internet-Nutzern sowie drittens um eine On-line-Erhebung mit selbstrekrutierten Teilnehmern. Der Vergleich der drei Umfra-gen zeigt, dass sich die Umfragen sowohl hinsichtlich sozialstruktureller Variablen (Alter, Bildung und Geschlecht) als auch hinsichtlich substanzieller Fragen (Wahl-verhalten, politisches Interesse) deutlich voneinander unterscheiden. Zudem wird gezeigt, dass eine sozialstrukturelle Gewichtung nach Alter und Geschlecht diese substanziellen Unterschiede nicht beseitigt.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Artikel in Sammelb\u00e4nden<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas, J\u00fcrgen Maier: Schr\u00f6ders Stimme, Stoibers L\u00e4cheln: Wahrnehmungen von Gerhard Schr\u00f6der und Edmund Stoiber bei Sehern und H\u00f6rern der Fernsehdebatten im Vorfeld der Bundestagswahl 2002, in: Thomas Knieper, Marion G. M\u00fcller (Hrsg.): <em>Visuelle Wahlkampfkommunikation<\/em>, K\u00f6ln: Halem, 2004, S. 186\u2013209. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Stimme2004\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Der Beitrag untersucht mittels einer experimentellen Studie die unterschiedliche Wirkung der beiden TV-Debatten im Bundestagswahlkampf 2002 f\u00fcr H\u00f6rer und f\u00fcr Seher der Sendungen. Die Untersuchungsfrage kn\u00fcpft an kontrovers diskutierte Erkenntnisse aus der US-amerikanischen Debattenforschung an. Als im Pr\u00e4sidentschaftswahlkampf 1960 der amtierende Vizepr\u00e4sident Richard Nixon seinem Demokratischen Herausforderer John F. Kennedy nur knapp unterlag, wurde das schlechte Erscheinungsbild Nixons w\u00e4hrend der TV-Debatten f\u00fcr seine Niederlage verantwortlich gemacht. Der bleibende Eindruck der beiden Schr\u00f6der-Stoiber-Debatten ist die Dominanz von Gerhard Schr\u00f6ders Stimme und von Edmund Stoibers L\u00e4cheln. Ein weiteres Ergebnis ist, dass die Wahrnehmung des Kandidaten der eigenen Pr\u00e4ferenz undifferenzierter ausf\u00e4llt als die Wahrnehmung des politischen Gegners.<\/div>\n<\/li>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas: Virtuelle Wahlforschung: Akzeptanz und Ergebnisse einer Online-Umfrage anl\u00e4sslich der Bundestagswahl 2002, in: Alexander Siedschlag, Alexander Bilgeri (Hrsg.): <em>Kursbuch Internet und Politik 2003: Politische Kommunikation im Netz<\/em>, Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2004, S. 105\u2013114. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Virtuell2004\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Der Beitrag dokumentiert nach einem kurzen allgemeinen \u00dcberblick \u00fcber Online-Umfragen Akzeptanz und Ergebnisse der Wahlumfrage2002, einer Online-Umfrage anl\u00e4sslich der Bundestagswahl2002, an der sich \u00fcber 30.000 Internet-Nutzer beteiligt haben. Allerdings zeigt der Vergleich mit anderen Umfragen, die parallel zur Wahlumfrage2002 stattgefunden haben, dass die Ergebnisse trotz der hohen Teilnehmerzahl sowohl hinsichtlich sozialstruktureller als auch hinsichtlich substanzieller Fragen aufgrund der gew\u00e4hlten Methode verzerrt sind. Sollten sich allerdings Gewichtungsfaktoren entwickeln lassen, die die enthaltenen Verzerrungen korrigieren, k\u00f6nnten Online-Umfragen wie die Wahlumfrage2002 zuk\u00fcnftig von gro\u00dfem Nutzen und Interesse sein.<\/div>\n<\/li>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas, Hans Rattinger: Drei Umfragen, ein Ergebnis? Ergebnisse von Offline- und Online-Umfragen anl\u00e4sslich der Bundestagswahl 2002 im Vergleich, in: Frank Brettschneider, Jan van Deth, Edeltraud Roller (Hrsg.): <em>Die Bundestagswahl 2002: Analysen der Wahlergebnisse und des Wahlkampfes<\/em>, Opladen: Leske+Budrich, 2004, S. 277\u2013299. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"DreiUmfragen2004\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Der Beitrag vergleicht Ergebnisse von drei Umfragen, die anl\u00e4sslich der Bundestagswahl 2002 auf methodisch sehr verschiedene Weise durchgef\u00fchrt wurden. Es handelt sich erstens um eine repr\u00e4sentative Bev\u00f6lkerungsumfrage, zweitens um eine repr\u00e4sentative Online-Erhebung unter Internet-Nutzern sowie drittens um eine Online-Erhebung mit selbstrekrutierten Teilnehmern. Der Vergleich der drei Umfragen umfasst sowohl Randverteilungen von als auch Zusammenh\u00e4nge zwischen Variablen. Bez\u00fcglich Randverteilungen ergeben sich hinsichtlich sozialstruktureller und substanzieller Merkmale Unterschiede von beachtlicher Gr\u00f6\u00dfenordnung, die auch nach Gewichtungen mittels sozialstruktureller und substanzieller Variablen bestehen bleiben. Etwas optimistischer sind die Ergebnisse bez\u00fcglich der untersuchten Zusammenh\u00e4nge zu bewerten. Zwar gibt es auch hier (signifikante) Unterschiede zwischen den Umfragen, die aber bei weitem nicht die Gr\u00f6\u00dfenordnungen der Unterschiede in den Randverteilungen erreichen.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<h4 style=\"margin-top: 30px; margin-bottom: 20px;\">Sonstige Ver\u00f6ffentlichungen<\/h4>\n<ul>\n<li style=\"margin-top: 15px;\">Thorsten Faas, Tapio Raunio, Matti Wiberg: <em>The Difference between Real and Potential Power: Voting Power, Attendance and Cohesion<\/em>, ZEI Discussion Paper C130, Bonn, 2004. <a>[Abstract]<\/a>\n<div id=\"Difference2004\" class=\"abstract\" style=\"display: none;\">Wie ist die Macht im Europ\u00e4ischen Parlament (EP) tats\u00e4chlich verteilt? Dieser Artikel analysiert die Verteilung von Macht im f\u00fcnften Europ\u00e4ischen Parlament (1999-2002) f\u00fcr Abstimmungen unter einfacher und absoluter Mehrheitsregel. &#8222;Macht&#8220; wird dabei mit dem Shapley-Shubik-Index gemessen. Die Analyse ber\u00fccksichtigt dabei die unterschiedlichen Anwesenheitslevel der verschiedenen Fraktionen, au\u00dferdem auch deren Fraktionsdisziplin. Es kann gezeigt werden, dass sich die Abstimmungsmacht im EP mitunter deutlich von der Sitzverteilung abweicht und dass sich diese Abweichungen nochmals durch Einbeziehung von Anwesenheit und Fraktionsdisziplin ver\u00e4ndern. Vor allem die beiden gr\u00f6\u00dften Fraktionen &#8211; EPP und PES &#8211; gewinnen an Einfluss, insbesondere bei absoluter Mehrheitsregel.<\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Artikel in Fachzeitschriften mit Peer Review Thorsten Faas, J\u00fcrgen Maier: Mobilisierung, Verst\u00e4rkung, Konversion? Ergebnisse eines Experiments zur Wahrnehmung der Fernsehduelle im Vorfeld der Bundestagswahl 2002, in: Politische Vierteljahresschrift, 45, 2004, S. 55\u201372. [Abstract] Der Beitrag pr\u00e4sentiert Ergebnisse eines Experiments zu den beiden Fernsehduellen, die im Vorfeld der Bundestagswahl 2002 stattgefunden haben. Aufbauend auf Real-Time-Response-Daten kann [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":63,"menu_order":235,"comment_status":"open","ping_status":"open","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-193","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/193","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=193"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/193\/revisions"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/63"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.thorstenfaas.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=193"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}