Herzlich willkommen

... auf meiner persönlichen Website. Ich bin Professor für Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und präsentiere auf diesen Seiten einiges rund um Wahlen, Wahlkämpfe und Wahlstudien, analog wie digital, online wie offline.

Landtagswahl in Niedersachsen (#ltwnds) am Sonntag: Interviews

19. Januar 2013 – 15:28 Uhr

Am Sonntag ist es soweit – die sturmfesten und erdverwachsenen Niedersachsen wählen ihren Landtag. Stürmisch könnte es in der Tat werden, die Sturmfestigkeit aller Parteien dürfte auf eine harte Probe gestellt werden. Im Vorfeld habe ich Cicero Online ein Interview gegeben – nachzulesen hier.

Und bei ZDFinfo gibts eine kompakte Vorbereitung auf die Wahl – auch mit ein paar Cents von mir.

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Portrait im JGU Magazin

29. Dezember 2012 – 21:52 Uhr

Seit nun vier Monaten bin ich in Mainz – und schon gibt es ein Portrait im JGU Magazin: http://www.uni-mainz.de/magazin/1232_DEU_HTML.php: “Thorsten Faas hätte noch einiges zu erzählen, doch sein nächster Termin steht an. Aber der Politikwissenschaftler ist ja gerade erst angekommen in Mainz, es wird noch viele Gelegenheiten geben, ihm an der JGU zu begegnen. Und wer ihn nicht persönlich trifft, der kann per Homepage, Twitter oder Facebook verfolgen, was ihn gerade umtreibt. Es lohnt sich.” :)

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Fröhliche Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr 2013!

19. Dezember 2012 – 21:57 Uhr

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Studie zu Bürgerbeteiligung und Direkter Demokratie in BaWü vorgestellt

11. Dezember 2012 – 15:58 Uhr

Gestern haben wir Ergebnisse unserer jüngsten Studie zu Bürgerbeteiligung und Direkter Demokratie in Stuttgart vorgestellt. Einige Bericht dazu finden sich unter folgenden Links:

Die gestern präsentierten Folien sind auch hier abrufbar.

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Stellenausschreibung für Projekt zum TV-Duell 2013 #merkelsteinbrück

16. November 2012 – 14:44 Uhr

Für unser Teilmodul zu Fernsehduellen im Rahmen der German Longitudinal Election Study suchen wir eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in (0,65 EGr. 13 TV-L).

Die Stelle ist ab dem 1.1.2013 zunächst für die Dauer von 2 Jahren zu besetzen. Da das Projekt auf eine weitere dreijährige Förderperiode angelegt ist, bestehen gute Chancen auf eine Verlängerung der Stelle.

Aufgabenschwerpunkte:
Organisation und Mitarbeit bei der Erhebung, Aufbereitung, Dokumentation und Analyse von Experimentaldaten zur Fernsehdebatte im Bundestagswahlkampf 2013. Die Erhebung und Bereitstellung der Daten erfolgt im Rahmen der German Longitudinal Election Study (www.gles.eu) und wird in enger Kooperation der Universitäten Koblenz-Landau und Mainz durchgeführt; ggf. kann der Arbeitsplatz an die Universität Mainz verlagert werden. Außerhalb des Beschäftigungsverhältnisses wird die Möglichkeit zur wissenschaftlichen Weiterqualifikation geboten und nachdrücklich unterstützt.

Einstellungsvoraussetzungen:
Abgeschlossenes politik-, sozial-, kommunikationswissenschaftliches oder psychologisches Studium an einer Universität oder einer vergleichbaren Hochschule (i.d.R. Master- oder Diplom-Abschluss). Sehr gute Kenntnisse im Bereich der politischen Kommunikationsforschung oder der politischen Psychologie. Sehr gute Kenntnisse quantitativer statistischer Verfahren. Erfahrungen in der Durchführung von Experimenten.

Bewerbungsschluss ist der 14.12.2012 – weitere Details können dem PDF entnommen werden.

Offizielle Stellenausschreibung (PDF)

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Via Antrobius.de: Statistische Showdowns: O-Bromney, K.O.-alitions-Gipfel, Bond und der Wert des Kompromisses

5. November 2012 – 14:21 Uhr

Showdown in den USA: Bleibt Barack Obama im Amt? Oder wird Mitt Romney der 45. Präsident der USA? In zwei Tagen werden wir wissen, wer zukünftig der mächtigste Mann der Welt sein wird. Ein äußerst knappes Ergebnis steht bevor.

Und wie schon in den letzten Monate und Wochen, so werden auch die letzten Meter dieses Marathons geprägt sein durch

Auch Obama und Romney samt ihrer Truppen werden noch einmal alles geben – irgendwo müssen die sechs Milliarden, die beide am Ende des Wahlkampfs ausgegeben haben werden, ja schließlich hin. Und für alle, die des Wahlkampfs ein klein wenig überdrüssig sind – Hello, Ohio-People! –, denen also die kleine Abbey aus der Seele spricht (bzw. weint), ihnen seien die tröstenden Worte ihrer Mutter ans Herz gelegt: „The election will be over soon.“

Vieles – naja, sagen wir: einiges – davon wird uns im kommenden Jahr auch in Deutschland blühen. Aber wir müssen kein Jahr warten, um einen politischen Showdown zu erleben. Nein. Während Romney darauf hoffen darf, der 45. Präsident der USA zu werden, fand gestern im Kanzleramt der (gefühlte) 45. Koalitionsgipfel (aka „Neustart der Koalition“) statt. Allerdings ohne Wolfgang Schäuble, aber der hätte mit piefigen Verweisen auf den schnöden Mammon ohnehin nur den Showdown-Charakter des Treffens gestört.

Das ZDF wusste übrigens zu berichten, dass die Stimmung während des Treffens „sachlich und gut“ gewesen sein soll – und Ulrich Deppendorf hatte von „hoher Ergebnisorientierung“ gehört. Außerdem drang die Information nach draußen (Söder?), die Verhandlungen würden wohl länger dauern, „weil die Beschlüsse, die getroffen werden, dann auch Bestand haben sollen“. Na – das sind doch mal erfreuliche Vorzeichen. Nate Silver sagt übrigens, die Chancen dafür stünden 50:50.

Das Ergebnis des Gipfels wurde erst nach Redaktionsschluss für diese Zeilen bekannt, aber eines kann ich doch schon sicher vermelden: Einen Kuhhandel wird es mit Sicherheit nicht gegeben haben. Die ARD hatte dieses Wort übrigens in der Tagesschau tunlichst vermieden – und das ist auch gut so: Kompromisse (und nehmen sie auch die Form von „Paketlösungen“ an) sind der Wesenskern des Politischen, gerade des Repräsentativ-Politischen. Sich darüber abfällig zu äußern, ist einfach, aber unfair und unangemessen. So. Auch das muss man mal sagen dürfen.

Zum 23. Mal gab es übrigens auch einen James-Bond-mäßigen Showdown in der vergangenen Woche: Skyfall. Neuesten Berechnungen von Nate Silver zufolge sieht es für Bond dabei gar nicht schlecht aus, seine Siegchancen liegen bei über 90 Prozent. Für M soll es weniger gut aussehen. Übrigens wird’s auch im neuen Bond geeky:

Bond selbst aber macht weiterhin den Steinbrück und twittert nicht.

PS: In früheren Zeiten wäre an dieser Stelle noch ein Verweis auf den Showdown zwischen dem HSV und dem FC Bayern im classico der Bundesliga fällig gewesen. Aber dafür sind die Bayern in diesem Jahr einfach zu übermächtig. Um das zu sehen, braucht es wirklich keinen Nate Silver.

PS2: Sollte es übrigens jemals wieder Ärger zum Wahlrecht geben (vielleicht ja auch wieder einmal am Dienstag in den USA…), so haben wir am Wochenende gelernt, dass drei Papierkugeln in einer Lostrommel und ein Kind als Wahlengel ausreichen sein können, um ein Spitzenamt zu besetzen. Dabei hatte Einstein doch mal gesagt, Gott würfele nicht.

Zuerst erschienen auf Antrobius unter http://antrobius.de/statistische-showdowns-o-bromney-k-o-alitions-gipfel-bond-und-der-wert-des-kompromisses.html.

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Website an der Uni Mainz

2. November 2012 – 17:16 Uhr

Zumindest die deutsche Version der Website des Bereichs “Methoden der empirischen Politikforschung” nimmt langsam Formen an und kann unter http://www.methoden.politik.uni-mainz.de besucht und betrachtet werden. Für die hiesige Seite bleibt das aber ohne Folgen. :)

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ZeitOnline: Zwei Zeilen zum neuen Wahlrecht

2. November 2012 – 17:08 Uhr

Das Wahlrecht ist ja eigentlich seit 2005 ein Perpetuum Mobile… jüngst haben sich die Fraktionen im Deutschen Bundestag auf ein neues Wahlrecht verständigt, das Überhangmandate zukünftig voll ausgleichen wird. Dass (und warum) dabei aber sogar noch mehr ausgeglichen wird, habe ich in diesem Artikel für Zeit Online diskutiert.

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OB-Wahl in Stuttgart: Vor dem “Duell-le” zwischen Kuhn und Turner

9. Oktober 2012 – 21:24 Uhr

Der erste Wahlgang ist vollbracht (angesichts des Wahlsystems wundert man sich, warum so viele Menschen – incl. mir – eigentlich daran teilgenommen haben…), es läuft auf ein “Duell-le” zwischen Fritz Kuhn (Grüne) und Sebastian Turner (parteilos) hinaus.

Ein schönes Storify zum ersten Wahlgang gibt es hier von Marc Hippler (und Tweet von @wahlforschung); außerdem ein kurzer Text aus meiner Feder für den ANTROBIUS. Schon vor der Wahl hatten Johannes Blumenberg und ich uns das Bewerberfeld zur OB-Wahl genauer angeschaut, nachzulesen im ZEIT-Blog “Zweitstimme”.

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Bürger im Staat zum Machtwechsel in BaWü

9. Oktober 2012 – 21:17 Uhr

Der neue “Der Bürger im Staat” ist da (was sagt die Gleichstellungsbeauftragte eigentlich zu dem Titel?), Thema ist “Der Machtwechsel. Das erste Jahr Grün-Rot”. Das komplette Heft gibt es hier zum Download als PDF.

Johannes Blumenberg und ich haben dazu einen Beitrag mit dem Titel “Abstimmung gut, alles gut? Einstellungen und Emotionen zu Stuttgart 21″ beigesteuert, der hier verfügbar ist.

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Lehre an der JGU im WS2012/13

30. September 2012 – 10:07 Uhr

Im Wintersemester biete ich folgende Lehrveranstaltungen an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz:

  • Vorlesung “Statistik für Politikwissenschaft II”
  • Seminar “Direkte Demokratie”
  • Projektseminar “Neue Methoden in der Wahlkampfforschung”
  • Examenskolloquium “Methoden”

Weitere Informationen dazu hier: Jogustine.

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DVPW II: Dissertationspreis verliehen und erhalten

29. September 2012 – 12:27 Uhr

 


(c) Marc Raschke und vielen Dank für die Überlassung der Bilder!

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DVPW-Kongress I: Experimente, Stuttgart21 und direkte Demokratie

29. September 2012 – 08:11 Uhr

Der 25. Kongress der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft (DVPW) ist Geschichte, Tübingen ist wieder (weitgehend) frei von Politologen. “Die Versprechen der Demokratie” war das Oberthema, dem sich die Profession fünf Tage lang gewidmet hat – leider weitestgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit (wie ein Blick auf Google News oder auch in die sozialen Medien zeigt). Ich selbst war mit zwei Vorträgen auf dem Kongress vertreten:

  •  ”Experimentelle Einstellungs- und Verhaltensforschung” im Rahmen des Panels zu “Experimentelle Demokratieforschung”
  •  ”Was verspricht die direkte Demokratie? Ergebnisse einer Befragung zur Volksabstimmung zu Stuttgart 21″ im Rahmen des Panels “Herausforderungen der repräsentativen Demokratie – Zustand und Perspektiven aus Sicht der Bevölkerung”

Der nächste Kongress wird dann wieder in drei Jahren stattfinden.

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Und noch eine Publikation… Piraten!

18. September 2012 – 14:18 Uhr

Wo wir gerade bei neuen Publikationen sind… hier ist noch eine: Zusammen mit Jack Sparrow Marc Debus habe ich nochmals einen Beitrag zur programmatischen Positionierung der Piraten im deutschen Parteiensystem verfasst. Ja, sie haben durchaus eine Lücke entdeckt für sich:

  • Marc Debus, Thorsten Faas: Die Piratenpartei in der ideologisch-programmatischen Parteienkonstellation Deutschlands: Das Füllen einer Lücke? In: Oskar Niedermayer (Hrsg.): Die Piratenpartei, Wiesbaden: Springer VS, S. 189–212

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Neue Publikation zu sozialen Hintergründen der Wahlbeteiligung

18. September 2012 – 10:18 Uhr

Nicht nur ein neuer Job in Mainz, nein. Auch eine neue Publikation zum Thema “Wahlbeteiligung” und ihren individuellen und kontextuellen Hintergründen, analysiert am Beispiel von 28 hessischen Kommunen. Wieder einmal zeigt sich: Es gibt sie natürlich (und in erheblichem Maße), diese sozialen Hintergründe. In Städten und Gemeinden in sozial prekärer Lage ist die Wahlbeteiligung erheblich niedriger als andernorts…

  • Thorsten Faas: Wahlbeteiligung, in: Jan W. van Deth, Markus Tausendpfund (Hrsg.): Politik im Kontext: Individuelle und kontextuelle Determinanten politischer Orientierungen, Wiesbaden: Springer VS: S. 413–440

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“Einmischen erwünscht” – Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung RLP in Mainz

4. September 2012 – 17:08 Uhr

Passend zu meinem Start an der Uni Mainz findet morgen an der Landeszentrale für politische Bildung in Mainz die Veranstaltung “Einmischen erwünscht!” statt. Ich werde einige empirische Erkenntnisse dazu beisteuern unter dem Titel “Mehr Demokratie = Weniger Gleichheit?”.

  • Termin: Mittwoch, 05. September 2012, 14.00 Uhr
    Ort: Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz

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Zum 1.9.2012: Uni Mannheim ==> Uni Mainz

29. Juli 2012 – 12:03 Uhr

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Neues Sprecherteam des AK Wahlen

7. Juli 2012 – 18:16 Uhr

Auf der Mitgliederversammlung des DVPW-Arbeitskreises “Wahlen und politische Einstellungen” ist ein neuer Sprecher in das Sprecherteam gewählt worden: Markus Steinbrecher bildet ab sofort gemeinsam mit Sigrid Roßteutscher und Ulrich Rosar das Sprecherteam. Ich selbst habe nicht erneut kandidiert – sechs Jahre lang habe ich diesen Job gemacht und es hat mir immer sehr viel Spaß gemacht. Danke allen für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit und dem neuen Sprecher(team) auch an dieser Stelle nochmals viel Glück und Erfolg!

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Demokratiekonferenz im Aargau

7. Juli 2012 – 18:11 Uhr

Am 21. und 22. Juni 2012 fand die erste Demokratiekonferenz statt, veranstaltet vom Regierungsrat des Kantons Aargau und der Landesregierung Baden-Württemberg. Weitere Informationen zur Tagung finden sich auf dieser Website; wir haben dort auch einige Erkenntnisse aus unserer Begleitforschung zur Volksabstimmung zu Stuttgart 21 beigetragen.

Meinen Beitrag gibt es hier zum Nachschauen:

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