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Populismus-Beitrag jetzt auch in Print!

Als Online-First war der Beitrag „Between Thin- and Host-Ideologies: How Populist Attitudes Interact with Policy Preferences in Shaping Voting Behaviour“ von Nicole Loew und mir schon länger verfügbar. Jetzt ist er auch für die Freunde des gepflegten gedruckten Hefts verfügbar und zwar als Teil des Special Issues „Minding the gap? Political Representation of Populist Parties“ der Zeitschrift „Representation“.

  • Nicole Loew, Thorsten Faas: Between Thin- and Host-ideologies: How Populist Attitudes Interact with Policy Preferences in Shaping Voting Behaviour, in: Representation, 55, 2019, S. 493–511.
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DLF-Interview: Wahl der neuen SPD-Führung

Zur Mitgliederabstimmung und der Wahl der neuen SPD-Führung hat Thorsten Faas dem Deutschlandfunk ein Interview gegeben. Darin thematisiert er, was das Ergebnis des Mitgliedervotums bedeutet und vor welchen Herausforderungen die Partei nun steht.

Das ganze Interview kann hier nachgehört werden.

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„Das große Zittern“ in der Phoenix-Runde

„Das große Zittern – Verlässt die SPD die GroKo?“ war am gestrigen Dienstag das Thema der Phoenix-Runde, an der ich neben dem früheren Berater von Peer Steinbrück, Hans Roland Fäßler, der bayrischen Juso-Vorsitzenden Anna Tanzer und dem stellvertretenden BILD-Chefredakteur Paul Ronzheimer teilnehmen durfte. Zum Nachschauen gibt es die Runde hier.

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Demokratie um 12: Parität in den Parlamenten

Bei der siebten Ausgabe von Demokratie um 12 diskutierte Thorsten Faas mit Christine Jacob, Botschaftsrätin für Sozialpolitik der Französischen Botschaft, Cansel Kiziltepe, MdB und Mitgründerin des Berliner Netzwerks Parität sowie Prof. Dr. Silke Ruth Laskowksi, Professorin für Öffentliches Recht, Völkerrecht und Europarecht an der Universität Kassel über das Thema „(Un)Gleiche Teilhabe und Repräsentation: Ein Paritätsgesetz für Deutschland?“.

Bereits in ihrem Grußwort verwies Staatssekretärin Heike Raab, Bevollmächtigte des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund und für Europa für Medien und Digitales, auf die immer noch unterschiedlichen Standards, die im politischen Alltagsgeschäft für Frauen und Männer gelten. Dies konnte auch Cansel Kiziltepe aus eigener Erfahrung bestätigen. Sie wies mit Nachdruck darauf hin, dass mit dem Brandenburger Paritätsgesetz erst ein kleiner Schritt gemacht sei. Auch da das dortige Gesetz aktuell noch auf dem Prüfstand vor dem Landesverfassungsgericht stehe, machte sie deutlich, dass es mit Blick auf Berlin und die Bundesebene eben nicht nur um juristische Machbarkeit gehen dürfe. Vielmehr sei es eine Frage des politischen Gestaltungswillens, wie die Gleichberechtigung von Frauen und Männern zukünftig politische Realität werden könne.

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GSA in USA

Bei der jährlich stattfindenden Konferenz der German Studies Association habe ich einen Vortag mit dem Titel „Voting Age 16—Who Cares? The Effect of Eligibility on Political Interest and Knowledge of Adolescents” gehalten. Der Vortrag basiert auf einem Papier, in dem wir – Arndt Leininger (Freie Universität Berlin), Sigrid Roßteutscher (Goethe Universität Frankfurt) und Armin Schäfer (Universität Münster) und ich – die Auswirkungen der erstmaligen Wahlberechtigung auf die politische Sozialisation von Heranwachsenden untersuchen. More to come!

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„Jugendwahlstudie 2019“ zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg

Im Rahmen der Jugendwahlstudie 2019 führen Arndt Leininger und ich gerade an der Freien Universität Berlin eine Online-Befragung junger Menschen zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg durch. Darüber, wie junge Menschen heute zu Wahlen und Wählen stehen, ist nämlich bisher noch wenig bekannt. Hier setzt unsere Studie an, die 15- bis 25-Jährige in verschiedenen Gemeinden in Brandenburg und Sachsen genau dazu befragt. Uns interessieren vor allem junge Menschen, weil bei der Landtagswahl in Brandenburg auch 16- und 17-Jährige wählen durften, während in Sachsen das Mindestwahlalter bei 18 Jahren lag. Daraus ergibt sich die besondere Gelegenheit, in zwei unmittelbar benachbarten Bundesländern die politischen Einstellungen wahlberechtigter 16- und 17-Jähriger in Brandenburg mit denen nicht-wahlberechtigter gleichaltriger Jugendlicher in Sachsen zu vergleichen. Das Projekt soll somit einen wissenschaftlichen, aber auch politisch-praktisch relevanten Beitrag zum besseren Verständnis der Voraussetzungen und Folgen von Wahlaltersreduktionen leisten. Das Projekt wird gefördert durch die Otto Brenner Stiftung. Im Sinne einer Jugendwahlstudie soll das Projekt zudem dazu beitragen, junge Menschen stärker in den Fokus der Wahlforschung, aber auch von Politik und Medien zu rücken. Die Ergebnisse der Studie werden in einem Arbeitsheft der Otto-Brenner-Stiftung im Frühjahr 2020 publiziert werden.

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Unter 3 – der Phoenix-Politik-Podcast

Erhard Scherfer und ich haben heute die erste „Sendung“ von „Unter3“, dem Phoenix-Politik-Podcast. Zu Gast war Katrin Göring-Eckardt. Themen waren vor allem die Chancenlosigkeit von Borussia Dortmund auch in dieser Saison, außerdem natürlich die #ltwbb und #ltwsn sowie das Procedere der SPD auf der Suche nach einem Vorsitz. Bisschen akademische Wahlforschung (ua von Kai Arzheimer) ist auch eingeflossen. Die Zahl der Woche war 17 (ja, 17). Ab sofort gibts uns grundsätzlich (!) 14-tägig, nächstes Mal also in zwei Wochen. Und abrufbar ist das Ganze bei iTunes (schon jetzt), spotify (schon bald) und immer auf der PHOENIX Homepage.

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Ostwahlen

Eine exponentiell ansteigende Zahl von Anfragen von Journalistinnen und Journalisten deutet darauf hin: Es müssen irgendwo Wahlen sein. Kurze Recherche zeigt: Am 1. September wird in Brandenburg und Sachsen gewählt. Und das will natürlich eingeordnet werden.

Ein sehr spannendes Projekt hat der mdr gemacht, nämlich paarweise Tiefeninterviews in Freiberg (hier wählt man fast immer so wie im Land Sachsen insgesamt) von infratest dimap durchführen lassen. Die ganze Sendung kann man sich hier anschauen: https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/wahlextra-so-denkt-sachsen-100.html

Meinen bescheidenen Beitrag zu dieser Sendung gibt es hier:
https://www.mdr.de/nachrichten/politik/regional/wahlextra-interview-wahlforscher-thorsten-faas100.html

Außerdem haben sich u.a. der Tagesspiegel ( https://www.tagesspiegel.de/politik/der-vorteil-der-amtsinhaber-so-punkten-kretschmer-und-woidke-vor-den-landtagswahlen/24936588.html ) und der BR ( https://www.br.de/nachrichten/deutschland-welt/was-fuer-die-cdu-in-sachsen-auf-dem-spiel-steht,RaABNPI ) interessiert. More to come, v.a. auch am Wahlabend und the day after.

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Populismus!

Warum kommen populistische Parteien so gut bei ihren Wähler*innen an? Liegt es am populistischen Politikverständnis dieser Wählerschaft oder an den thematischen Präferenzen? In einem jüngst erschienen Paper „Between Thin- and Host-Ideologies: How Populist Attitudes Interact with Policy Preferences in Shaping Voting Behaviour“ gehen Nicole Loew und ich auf das Zusammenspiel dieser beiden Wahlmotive ein. Am Beispiel der Wählerschaft der AfD und der Linken bei der Bundestagswahl 2017 zeigen wir, dass populistische Einstellungen fehlende inhaltliche Überzeugungen für eine Partei kompensieren können und ihre Wahl so wahrscheinlicher machen.

Zum Artikel in der Representation geht es hier.

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Bundestagswahl 2017: „PopScience“-Buch erschienen

Was zeichnet akademische Wahlforschung aus? Genau – ihre Publikationen erscheinen immer mit einem gewissen Zeitverzug! 😉 So ist jüngst das „PopScience“-Buch zur Bundestagswahl 2017 bei Nomos erschienen.

Nach „Zwischen Langeweile und Extremen: Die Bundestagswahl 2009“ und „Zwischen Fragmentierung und Konzentration: Die Bundestagswahl 2013“ heißt das neue Buch – na? – „Zwischen Polarisierung und Beharrung: Die Bundestagswahl 2017“, zu bestellen übrigens hier.

(Im Hintergrund laufen in der Arbeitsgruppe „Between a Rock and a Hard Place“ bereits Brainstormings, wie das Buch zu 2020/21 heißen soll…).

Wir haben darin unseren üblichen, kleinen, bescheidenen Beitrag zur Rolle von TV-Duellen beigesteuert:

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Ämterhäufung

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Wahlforschung (DGfW) hat mich kürzlich als Mitglied des Präsidiums bestätigt, welches mich dann – neu! – in den Vorstand der DGfW gewählt hat. Damit einher geht die ehrenvolle Aufgabe, für die nächste Auflage der German Longitudinal Election Study (GLES) (mit-)verantwortlich zu sein – stay tuned!

Damit nicht genug: Der Institutsrat des OSI hat mich zum stellvertretenden geschäftsführenden Direktor des OSI gewählt – auch das eine ehrenvolle Aufgabe! Gemeinsam mit Bernd Ladwig und Sabine Achour sind wir nun das „GD-Team“ – stay tuned!

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PolSozOsiFu on Tour

„Demoskopie, Duelle, Twitter“ – bisher hatten wir uns das im Seminar nur theoretisch angeschaut, heute auch praktisch mit Stationen im Willy-Brandt-Haus, bei Civey und Facebook. Vielen Dank an alle für die gewährten Einblicke!

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EU-Nachlesen in Stockholm und Berlin

Wahlen müssen nachgelesen werden, ergo:

  • Thorsten Faas: After the European Election: What happened and what is next? Vortrag gehalten bei der Friedrich-Ebert-Stiftung in Stockholm, Juni 2019.
  • Thorsten Faas: Die EU nach der Wahl: Welche Trends zeigen sich? Vortrag gehalten bei der Landeszentrale für Politische Bildung Berlin, Juni 2019.