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Auftaktworkshop “Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologien”

Am 9. März 2015 fand der Auftaktworkshop zu unserem Forschungsprojekt . “Politische Kommunikation in Zeiten neuer Informations- und Kommunikationstechnologie“ statt, das wir in Kooperation mit der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik (BAPP) durchführen. Ein ausführlicher Bericht dazu findet auf der Website der BAPP
Weitere Informationen zum Projekt auf der Website des Bereichs in Mainz.

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#hhwahl, #demoskopie u #transparenzrlp

Im Nachgang zur hamburgischen Bürgerschaftswahl vom 15. Februar war ich zu Gast im SWR2 Forum zur Wahl und habe dort dort mit Stephan Ueberbach vom SWR und Peter Dausend von der ZEIT über die Lehren aus der #hhwahl diskutiert. Die Sendung kann hier noch in der Mediathek nachgehört werden.

Im Deutschlandfunk ging es – ebenfalls anlässlich der hamburgischen Bürgerschaftswahl – um die grundsätzliche Frage, wie sich Bürgerinnen und Bürger wieder stärker für Politik und Wahlen gewinnen lassen; auch das kann hier noch nachgehört werden.

Rheinland-Pfalz soll ein Transparenzgesetz bekommen und im Vorfeld dazu soll es ein umfassendes Beteiligungsverfahren geben. Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung diskutierten Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Staatssekretärin Heike Raab, die Vorsitzende des Rats für digitale Entwicklung und Kultur, Valentina Kerst, und ich über Chancen und Risiken eines solchen Gesetzes. Einige Eindrücke dazu gibt es hier.

Unter dem Stichwort „Demoskopie von morgen: Meinungsforschung oder Meinungsmache“ diskutierten gestern Yvonne Schroth (Forschungsgruppe Wahlen), Stefan Niggemeier (freier Journalist) und Frank Stauss (Geschäftsführender Gesellschafter B U T T E R GmbH) zusammen mit Thorsten Faas zu diesem Thema in Stuttgart. Das Video zum Nachschauen gibt es hier.

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EPSA2014 – List Experimente und 5{3426474b3f9f8d29c29a745addee9efa84dd37b71a1af316c98e4bc6cc0a8cdd}-Hürde

Die diesjährige EPSA-Konferenz fand am Wochenende in Edinburgh statt. (Die Burg in Edinburgh steht übrigens auf einem alten Vulkan, aber das nur am Rande.) Mit zwei Vorträgen waren wir am Start:

Thorsten Faas, Sebastian Fietkau: List Experiments in the Study of Voting Behavior – Paper präsentiert auf der vierten Annual General Conference der European Political Science Association in Edinburgh, Juni 2014
Sascha Huber, Thorsten Faas: How Twittered Exit Polls Can Shape Electoral Outcomes under PR Systems with Electoral Thresholds: An Experimental Test of how Polls May Shape the Fortunes of Small Parties – Paper präsentiert auf der vierten Annual General Conference der European Political Science Association in Edinburgh, Juni 2014

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„Wahlkämpfe im Miniaturformat“ – neue Publikation zu TV-Duellen

Fernsehduelle nach amerikanischem Format gibt es in Deutschland seit 2002, als sich Gerhard Schröder und Edmund Stoiber zu zwei Duellen trafen. In der Zwischenzeit sind solche Duelle zu einem festen Bestandteil von Wahlkämpfen geworden. In einem neuen Beitrag für die Zeitschrift „Information. Wissenschaft & Praxis“ gehen Jürgen Maier und ich der Frage nach, warum die Ereignisse bei den beteiligten Akteuren, den übertragenden Medien, den zuschauenden Bürgerinnen und Bürgern, aber auch der Wissenschaft hohe Wertschätzung genießen. Am Beispiel der Bundestagswahl 2013 zeigen wir schließlich, wie sich diese „Wahlkämpfe im Miniaturformat“ erforschen lassen.

Thorsten Faas, Jürgen Maier: Wahlkämpfe im Miniaturformat: Fernsehdebatten und ihre Wirkung am Beispiel des TV-Duells 2013 zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück, in: Information. Wissenschaft & Praxis, 65, 2014, S. 163–168.

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Europa- und Kommunalwahlen 2014

Die Europa- und die Kommunalwahlen liegen hinter uns. Wir haben beide Ereignisse aus wissenschaftlicher Perspektive begleitet: Welchen Einfluss haben die erstmals stattfindenden TV-Debatten? Welche Implikationen hat die sinkende Wahlbeteiligung? Wie lässt sich dieser begegnen? Über die Ergebnisse der Forschung habe ich vor der Wahl in mehrere Medienauftritten berichtet. Dabei waren ein Rundfunkbeitrag im SWR2-Forum (SWR2, 13.5.) mit dem Titel “Protest und Plattitüden – Vor welcher Wahl steht Europa?”, ein Fernsehinterview in der Sendung “zur Sache Rheinland-Pfalz” vom 15.5.2014 (SWR), ein Auftritt bei SWR1 Leute (am 22.5.), bei SAT1 am 26.5 sowie in der Allgemeinen Zeitung Mainz (am 27.5.).

Die Beiträge können auch noch einmal auf den jeweiligen Websites nachgehört beziehungsweise nachgelesen werden:

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Voting Experiment Workshop

Heute und morgen steht der Workshop zu „Voting Experiments“ auf dem Programm. Das Programm des Workshops gibt es hier: http://electoraldemocracy.com/workshop. Sascha Huber und ich werden dort unser Paper „How Twittered Exit Polls Can Shape Electoral Outcomes under PR Systems with Electoral Thresholds: An Experimental Test of how Polls May Shape the Fortunes of Small Parties“ vorstellen, das auf der www.wahlumfrage2013.de aus dem vergangenen Jahr basiert. Live-Tweets? Hier!


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Nichtwahl

Mehr denn je ist im zurückliegenden Wahlkampf über Wahlbeteiligung gesprochen worden, mit teils neuen Facetten: Prominenten, die es cool finden, nicht zu wählen, Parteien, die mit Tür-zu-Tür-Kampagnen versuchen, die Wahlbeteiligung wieder zu steigern. Am Ende waren es 71,5{3426474b3f9f8d29c29a745addee9efa84dd37b71a1af316c98e4bc6cc0a8cdd} der Wahlberechtigten, die ihre Stimme abgegeben haben – enttäuschend alles in allem.

Einige Punkte rund um Wahlbeteiligung auch von mir im Vorfeld der Wahl:

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Antrittsvorlesung

Präsident und Senat
der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
laden ein zu den öffentlichen

Antrittsvorlesungen

Fachbereich 02 – Sozialwissenschaften, Medien und Sport
Institut für Politikwissenschaft

Dr. Thorsten Faas
Universitätsprofessor für Empirische Politikforschung
„Den Wählern auf der Spur“

Dr. Claudia Landwehr
Universitätsprofessorin für Politik und Wirtschaft
„Demokratisches Institutionendesign“

Dr. Arne Niemann
Universitätsprofessor für Internationale Politik
„Herausforderungen der Europäischen Integration“

Dr. Kerstin Pohl
Universitätsprofessorin für Fachdidaktik Sozialkunde / Politik
„Zwischen Wissenschaft und Unterrichtspraxis:
Aktuelle Positionen der politischen Bildung“

Donnerstag, 24. Oktober 2013, 16 Uhr c.t. – 18:00 Uhr
Im Festsaal der Alten Mensa (Atrium Maximum)
Johann-Joachim-Becher-Weg 5

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Landesrat für digitale Entwicklung und Kultur

In der vergangenen Woche hat sich in Mainz der von der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer ins Leben gerufene „Landesrat für digitale Entwicklung und Kultur“ konstituiert. Das Beratergremium wird die gesellschaftlichen Veränderungen, die durch den digitalen Wandel entstehen, diskutieren und Impulse für politische Entscheidungen geben. Insgesamt 14 Mitglieder gehören ihm – unter Leitung der Netzexpertin Valentina Kerst – an – including myself.

Weitere Infos: http://www.landesrat-rlp.de/

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#epsa2013 Barcelona

Die dritte Auflage der Jahrestagung der EPSA findet dieser Tage in Barcelona statt – Details zur Tagung und ihrem Programm gibt es hier. Sebastian Fietkau und ich haben dort ein Paper aus unserem Immigrationsprojekt vorgestellt:
Sebastian Fietkau, Thorsten Faas: Visual Techniques in Measuring Attitudes towards Migrants – Paper präsentiert auf der dritten Annual General Conference der European Political Science Association in Barcelona, Juni 2013

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Mehr Demoskopie im Wahljahr

Demoskopie ist ein heißes Thema in diesem Wahljahr – jetzt hat das ZDF angekündigt, die bisherige Selbstverpflichtung aufzukündigen: Es wird ein Politbarometer in der letzten Woche vor der Bundestagswahl geben. Ich habe dazu für Cicero Online ein paar Zeilen geschrieben, die hier zu lesen sind.

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Via Antrobius.de: Statistische Showdowns: O-Bromney, K.O.-alitions-Gipfel, Bond und der Wert des Kompromisses

Showdown in den USA: Bleibt Barack Obama im Amt? Oder wird Mitt Romney der 45. Präsident der USA? In zwei Tagen werden wir wissen, wer zukünftig der mächtigste Mann der Welt sein wird. Ein äußerst knappes Ergebnis steht bevor.

Und wie schon in den letzten Monate und Wochen, so werden auch die letzten Meter dieses Marathons geprägt sein durch

Auch Obama und Romney samt ihrer Truppen werden noch einmal alles geben – irgendwo müssen die sechs Milliarden, die beide am Ende des Wahlkampfs ausgegeben haben werden, ja schließlich hin. Und für alle, die des Wahlkampfs ein klein wenig überdrüssig sind – Hello, Ohio-People! –, denen also die kleine Abbey aus der Seele spricht (bzw. weint), ihnen seien die tröstenden Worte ihrer Mutter ans Herz gelegt: „The election will be over soon.“

Vieles – naja, sagen wir: einiges – davon wird uns im kommenden Jahr auch in Deutschland blühen. Aber wir müssen kein Jahr warten, um einen politischen Showdown zu erleben. Nein. Während Romney darauf hoffen darf, der 45. Präsident der USA zu werden, fand gestern im Kanzleramt der (gefühlte) 45. Koalitionsgipfel (aka „Neustart der Koalition“) statt. Allerdings ohne Wolfgang Schäuble, aber der hätte mit piefigen Verweisen auf den schnöden Mammon ohnehin nur den Showdown-Charakter des Treffens gestört.

Das ZDF wusste übrigens zu berichten, dass die Stimmung während des Treffens „sachlich und gut“ gewesen sein soll – und Ulrich Deppendorf hatte von „hoher Ergebnisorientierung“ gehört. Außerdem drang die Information nach draußen (Söder?), die Verhandlungen würden wohl länger dauern, „weil die Beschlüsse, die getroffen werden, dann auch Bestand haben sollen“. Na – das sind doch mal erfreuliche Vorzeichen. Nate Silver sagt übrigens, die Chancen dafür stünden 50:50.

Das Ergebnis des Gipfels wurde erst nach Redaktionsschluss für diese Zeilen bekannt, aber eines kann ich doch schon sicher vermelden: Einen Kuhhandel wird es mit Sicherheit nicht gegeben haben. Die ARD hatte dieses Wort übrigens in der Tagesschau tunlichst vermieden – und das ist auch gut so: Kompromisse (und nehmen sie auch die Form von „Paketlösungen“ an) sind der Wesenskern des Politischen, gerade des Repräsentativ-Politischen. Sich darüber abfällig zu äußern, ist einfach, aber unfair und unangemessen. So. Auch das muss man mal sagen dürfen.

Zum 23. Mal gab es übrigens auch einen James-Bond-mäßigen Showdown in der vergangenen Woche: Skyfall. Neuesten Berechnungen von Nate Silver zufolge sieht es für Bond dabei gar nicht schlecht aus, seine Siegchancen liegen bei über 90 Prozent. Für M soll es weniger gut aussehen. Übrigens wird’s auch im neuen Bond geeky:

Bond selbst aber macht weiterhin den Steinbrück und twittert nicht.

PS: In früheren Zeiten wäre an dieser Stelle noch ein Verweis auf den Showdown zwischen dem HSV und dem FC Bayern im classico der Bundesliga fällig gewesen. Aber dafür sind die Bayern in diesem Jahr einfach zu übermächtig. Um das zu sehen, braucht es wirklich keinen Nate Silver.

PS2: Sollte es übrigens jemals wieder Ärger zum Wahlrecht geben (vielleicht ja auch wieder einmal am Dienstag in den USA…), so haben wir am Wochenende gelernt, dass drei Papierkugeln in einer Lostrommel und ein Kind als Wahlengel ausreichen sein können, um ein Spitzenamt zu besetzen. Dabei hatte Einstein doch mal gesagt, Gott würfele nicht.

Zuerst erschienen auf Antrobius unter http://antrobius.de/statistische-showdowns-o-bromney-k-o-alitions-gipfel-bond-und-der-wert-des-kompromisses.html.