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Neue Regierung, neues Glück? Jedenfalls neues Personal…

Die neuen Regierungsparteien – CDU, CSU, SPD – haben ihr neues Personal benannt. Darüber habe ich mit verschiedenen Medien gesprochen…

Konkret: Über die Minister:innen der CDU/CSU habe ich mit Deutschlandfunk Kultur, radioeins und tagesschau24 gesprochen. Mit dem SWR1, dem ORF und ZDFheute live live habe ich dagegen über die Minister:innen der SPD gesprochen. Und über das Procedere zur Wahl von Friedrich Merz zum Bundeskanzler habe ich mit Der Standard, Deutschlandfunk Nova und der Tagesschau gesprochen. 🙂

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Volker Wissing bei #unter3

Der Rückzug aus der Ampel-Koalition kam schneller als erwartet – trotz Volker Wissings Appells für ihren Fortbestand. In dieser Folge sprechen Erhard Scherfer und ich mit dem inzwischen parteilosen und bald scheidenden Bundesverkehrsminister über seinen Austritt aus der FDP und das Ende einer politischen Ära. Zur Folge kommen Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Wahlstudie nach der Bundestagswahl gestartet

 

Bei der Europawahl im Jahr 2024 durften erstmals auch 16- und 17-Jährige ihre Stimme abgeben. Bei der Bundestagswahl im Februar 2025 hingegen galt wieder das „Wählen ab 18“. Außerdem fanden diese vorgezogenen Wahlen in krisenhaften Zeiten statt: Die Menschen in Deutschland haben das Auseinanderbrechen einer Koalition erlebt, sie sehen sich mit einem sich verändernden Parteiensystem und vor allem erstarkten populistischen Parteien konfrontiert. All das hat den Wahlkampf und die Wahl geprägt. Wie sind die Menschen in Deutschland, gerade auch junge Menschen, mit dieser Situation umgegangen?

Dazu haben wir an meiner Arbeitsstelle „Politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland“ gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung eine umfassende Studie gestartet: Bürger*innen in ganz Deutschland sind eingeladen, an einer registergestützten Online-Befragung teilzunehmen, der „Wahlstudie zur Bundestagwahl 2025“. Wer eine Einladung per Post mit einem persönlichen Zugangscode erhalten hat, findet unter www.wahlstudie.de einen Fragenkatalog. Die Beantwortung dauert maximal 20 Minuten. Die Forschenden erhoffen sich von den Ergebnissen einen umfassenden Einblick in die politischen Einstellungen und das politische Verhalten der Wählerinnen und Wähler in Deutschland.

Weitere Infos sind auf unserer Projektseite zusammengestellt. Dort finden Sie auch umfassende Hinweise zum Datenschutz.

 

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Berliner Wasser- und Klimastudie 2023/24: Broschüre zu Umfrageergebnissen veröffentlicht

 

Im Rahmen des Projekts „Climate and Water under Change“, kurz CliWaC, haben wir Berlinerinnen und Berliner zu den Themen Wasser und Klima befragt: Wie nehmen die Menschen den Klimawandel und seine Folgen war? Welche Erfahrungen mit extremen Wetterereignissen haben sie gemacht, und wie steht es um die Akzeptanz klimapolitischer Maßnahmen sowie die Bereitschaft, einen nachhaltigen Lebensstil zu führen? Mehr als 4.500 Personen nahmen an der repräsentativen Umfrage teil. Wichtige Ergebnisse der Studie haben wir nun in einer Broschüre veröffentlicht. Diese steht auf der Website der Arbeitsstelle für politische Soziologie der Bundesrepublik Deutschland kostenfrei als pdf zum Download zur Verfügung:

Die Berliner Wasser- und Klimastudie 2023/24: Ergebnisse einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage

Zum Hintergrund: Die Forschungsinitiative „Climate and Water under Change“ (CliWaC) der Einstein Research Unit untersucht wasserbezogene Folgen und Risiken des Klimawandels und was man in diesem Zusammenhang tun kann. Der Fokus von CliWaC liegt auf der Modellregion Berlin-Brandenburg. Ziel ist es, die Perspektiven unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen zusammenzuführen, um evidenzbasierte Anpassungsmaßnahmen zu entwickeln. Beteiligt sind mehr als 50 Wissenschaftler*innen der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Charité Universitätsmedizin Berlin. Das Projekt wird gefördert von der Einstein Stiftung Berlin und der Berlin University Alliance (BUA). Mehr unter www.cliwac.de.

 

 

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„Polarisierung statt Stabilität“ – CNEP-Studien im Vergleich

 

Unmittelbar vor der Bundestagswahl 2025 wirft meine neu veröffentlichte Studie einen Blick zurück: Was hat sich in den vergangenen zehn Jahren in Deutschland verändert? Was nicht? Und wie nehmen die Menschen diese Veränderungen wahr? Wie ändert sich ihr Blick auf zentrale Elemente der Demokratie, etwa Wahlen und Parteien? Basierend auf Bevölkerungsumfragen, die anlässlich der Bundestagswahlen 2017 und 2021 sowie der Europawahl 2024 durchgeführt wurden, ergibt die Studie unter dem Titel „Polarisierung trotz Stabilität. Wähler:innen in Deutschland und ihr Blick auf Demokratie, Medien, Themen und Parteien im Lichte der CNEP-Studien 2017, 2021, 2024“ ein differenziertes Bild: An einigen Stellen zeigen sich gravierende Verschiebungen, etwa beim medialen Kontext. Auch hat sich die Stimmung zur wirtschaftliche Lage in Deutschland eingetrübt, was sich auch in den Aussagen der Befragten spiegelt: Die Wahrnehmung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage ist vom deutlich positiven in den deutlich negativen Bereich gefallen, während die eigene wirtschaftliche Lage im Mittel weitgehend auf hohem Niveau stabil und positiv gesehen wird. Gleichzeitig gehen mit dem Wandel des ökonomischen und medialen Kontexts teils dramatische Veränderungen in der Wahrnehmung von Parteien einher. Zu vielen Themen haben sich die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger dagegen kaum verändert.

In weniger als zehn Jahren sehen wir einerseits einen Wandel, den sich in diesem Tempo kaum jemand hätte vorstellen können: in der Parteien- und vor allem in der Medienlandschaft. So ist das Kurzvideoportal Tiktok 2017 noch völlig unbekannt gewesen, ebenso eine Partei wie das im Januar 2024 gegründete Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die Veränderungen des medialen Umfelds, aber auch die Ausdifferenzierung des Parteiensystems haben auch die Wahrnehmungen der politischen Situation insgesamt deutlich verändert und polarisiert. Dabei sind diese Verschiebungen aber weniger auf thematische Neuorientierungen zurückzuführen. Hier gibt es eine erstaunliche Konstanz. Vielmehr deuten die Verschiebungen auf veränderte Wahrnehmungen hin: Daraus, weniger aus tatsächlichen Positionsveränderungen ergeben sich die verstärkten Polarisierungsmuster, die zu beobachten sind. Man kann es auf die Formel bringen ‚Polarisierung trotz (inhaltlicher) Stabilität‘.

Und was bedeutet das für die Demokratie? Auch hier ergibt die Studie ein gemischtes Bild: Grundlegende Aspekte der liberalen Demokratie – freie Wahlen, freie Medien – genießen 2017 ebenso wie 2024 noch große Unterstützung. In fast jeder Hinsicht hätten sich aber teils deutliche Unterschiede zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen gezeigt. Gerade junge Menschen mit formal niedriger Bildung ragen an vielen Stellen heraus – sie sind besonders kritisch gegenüber grundlegenden Elementen der Demokratie eingestellt.

Weitere Informationen zur Studie

  • Grundlage der aktuellen Publikation sind deutsche Teilstudien, die im Rahmen des international vergleichend angelegten Comparative National Elections Project (CNEP) entstanden sind. CNEP ist ein multinationales Projekt, in dem seit mehr als 30 Jahren Wissenschaftler:innen weltweit zentrale Aspekte rund um Wahlen und Demokratie untersuchen und dabei vergleichbare Forschungsdesigns und Kernfragebögen verwenden (siehe auch https://u.osu.edu/cnep/). Es ist eines der wichtigsten Projekte der länderübergreifenden vergleichenden Forschung zu politischen Einstellungen und dem Wahlverhalten von Bürger:innen.

Der Abschlussbericht „Polarisierung trotz Stabilität. Wähler:innen in Deutschland und ihr Blick auf Demokratie, Medien, Themen und Parteien im Lichte der CNEP-Studien 2017, 2021, 2024“ ist online abrufbar auf der Website meiner Arbeitstelle

Weitere Links zum Thema:

Pressemitteilung der FU Berlin

Beitrag bei telepolis/heise online am 22.2.