Publikationen, TV-Duelle

Mythen des Wählerverhaltens: TV-Duelle und Twitter

Soeben ist der von Evelyn Bytzek und Sigrid Roßteutscher herausgegebene Band „Der unbekannte Wähler? Mythen und Fakten über das Wahlverhalten der Deutschen“ erschienen. Zu den diskutierten Mythen zählen etwa „Wechselwähler“, „Jugend und Politik“ oder auch das „Ende der Volksparteien“. Auch enthalten sind die folgenden Beiträge:

Thorsten Faas, Jürgen Maier: Medienwahlkampf: Sind TV-Duelle nur Show und damit nutzlos? In: Evelyn Bytzek, Sigrid Roßteutscher (Hrsg.): Der unbekannte Wähler? Mythen und Fakten über das Wahlverhalten der Deutschen, Frankfurt/New York: Campus 2011, S. 99–114

Thorsten Faas, Ansgar Wolsing, Sascha Huber: Die überschätzte Gefahr: Beeinflussen (getwitterte) Umfrageergebnisse Wahlentscheidungen? In: Evelyn Bytzek, Sigrid Roßteutscher (Hrsg.): Der unbekannte Wähler? Mythen und Fakten über das Wahlverhalten der Deutschen, Frankfurt/New York: Campus 2011, S. 177–191

Medien

DRadio Wissen, II.

Der Rücktritt von Karl-Theodor zu Guttenberg ist das Thema des Tages, bei DRadio Wissen habe ich einige Einschätzungen dazu, auch mit Blick auf die Wahl in Baden-Württemberg, abgegeben. Das Interview gibt es hier als MP3.

Landtagswahl, Medien

Superwahljahr – Klappe, die erste

 

Gestern ging es los, das Superwahljahr – und gleich mit einem Paukenschlag: Absolute Mehrheit für die SPD – und das, obwohl alle fünf Parteien in die Bürgerschaft eingezogen sind. Ein Novum. Das und vieles mehr haben wir gestern im Rahmen der Wahl-im-Web-Sendung des ZDF analysiert; eine kurze Zusammenfassung (von Susi?) dazu gibt es hier.

Internetwahlkampf, Publikationen

Neue Publikationen über „dieses Internet“ (als Wahlkampfinstrument)

In einem von Robert Grünewald, Ralf Güldenzopf und Melanie Piepenschneider herausgegebenen Sammelband „Politische Kommunikation: Beiträge zur Politischen Bildung“ haben Ansgar Wolsing und ich uns mit dem Internet als Wahlkampfinstrument auseinandergesetzt, sowohl aus Nachfrage- als auch aus Angebotssicht.

Thorsten Faas, Ansgar Wolsing: Das Internet als Wahlkampfinstrument: Die Nachfrageseite, in: Robert Grünewald, Ralf Güldenzopf, Melanie Piepenschneider (Hrsg.): Politische Kommunikation: Beiträge zur Politischen Bildung, Münster: Lit 2010, S. 309–318
Ansgar Wolsing, Thorsten Faas: Das Internet als Wahlkampfinstrument: Die Angebotsseite, in: Robert Grünewald, Ralf Güldenzopf, Melanie Piepenschneider (Hrsg.): Politische Kommunikation: Beiträge zur Politischen Bildung, Münster: Lit 2010, S. 319-333

Experimente, Publikationen

Experimente in der Politikwissenschaft: Vom Mauerblümchen zum Mainstream

Thorsten Faas, Sascha Huber: Experimente in der Politikwissenschaft: Vom Mauerblümchen zum Mainstream, in: Politische Vierteljahresschrift, 51, 2010, S. 721–749

Experimentelle Forschung ist auf dem Vormarsch. Ein Blick in die internationale Forschungslandschaft zeigt in vielerlei Hinsicht – Fachzeitschriften, Bücher, Tagungen – ihre Etablierung. Im deutschsprachigen Raum sind experimentelle Methoden in der Politikwissenschaft bislang aber weniger weit verbreitet. Nach einem Überblick über den Stellenwert von Experimenten in der Politikwissenschaft gehen wir auf Logik und Formen experimenteller Forschung ein, ehe wir uns einigen Beispielen in der Politikwissenschaft zuwenden. Dabei geben wir zunächst einen kursorischen Überblick über experimentelle Forschung in den Bereichen Wahlen und politische Einstellungen, Kollektivgüter und kollektives Handeln, soziales Vertrauen sowie legislative Entscheidungen und Verhandlungen. Daneben stellen wir exemplarisch ein Forschungsfeld im Detail dar: die Erforschung der Wahlbeteiligung mittels Feldexperimenten.

Landtagswahl, Projekte, Wahlforschung, Über mich

Wahlstudie Baden-Württemberg 2011

Die Universität Mannheim hat heute folgende Presseinformation (hier als PDF) herausgegeben:

Kostet „Stuttgart 21“ Ministerpräsident Stefan Mappus das Amt? Überholen die baden-württembergischen Grünen tatsächlich die SPD? Wie viele Menschen werden sich am 27. März an der Landtagswahl beteiligen – und warum? Dies sind nur einige der Fragen, die im Mittelpunkt der „Wahlstudie Baden-Württemberg 2011“ stehen. Der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Thorsten Faas leitet diese groß angelegte akademische Studie am Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung (MZES) der Universität Mannheim.

„Bei Wahlen gibt es immer weniger Selbstverständlichkeiten“, sagt Juniorprofessor Faas. „Dies gilt sowohl mit Blick auf die Beteiligung als auch die Entscheidung für die eine oder andere Partei.“ An dieser Stelle setzen die Wissenschaftler des MZES an. Ab sofort analysieren sie das Informationsverhalten, die Meinungsbildung und letztlich die Entscheidungsfindung der Bürger in Baden-Württemberg bis zum Wahltag im März des kommenden Jahres.

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